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Kreishandwerkerschaft des Eichsfeldes und Nordhausen nun in einem starken Verbund

Freitag, 24. November 2000, 15:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Kreishandwerkerschaften Nordhausen und des Eichsfeldes haben sich in dieser Woche zu einem Verbund zusammengeschlossen. "Mit diesem historischen Schritt soll die Organisation beider Kreishandwerkerschaften, welche beide eigenständig bleiben, verbessert werden", heißt es in einer ersten gemeinsamen Presseerklärung des neuen Verbundes. Als Hauptgeschäftsführer des Verbundes wurde Dr. Bernhard Senft gewählt. Dem Verbund stehen als Ehrenamt zwei alternierende Präsidenten vor. Dieses ist für den Landkreis Nordhausen Achim Blume und für den Landkreis Eichsfeld Hans-Jürgen Föllmer.
In der Pressemitteilung beklagt der Verbund die derzeitigen wirtschaftlichen Verhältnisse, die sich in den zurückliegenden Jahren nicht verbessert hätten. Ob Öko-Steuer, gestiegene Energiepreise oder überhöhte Gebühren für Wasser und Abwasser - all dies hätte eine negative Auswirkung auf das Handwerk gehabt. Der Verbund macht auch darauf aufmerksam, daß in Nordthüringen die Konkursgefahr noch nie so hoch gewesen wäre, wie das jetzt der Fall sei. Abschließend heißt es: "Nahezu alle üblichen Gemeinkosten sind in den neuen Bundesländern höher als in den alten Ländern. Das ist politisch so organisiert und hier gegen gilt es anzutreten und auf die Situation des Handwerks in Nordthüringen hinzuweisen sowie schrittweise Verbesserungen zu erreichen".
In den beiden Landkreisen gibt es 2.500 Handwerksbetriebe, in denen sind etwa 20.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Autor: nnz

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