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GAIA weist Winterberg-Attacke zurück

Montag, 27. Mai 2002, 18:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Als „unqualifizierte Angriffe eines schon wieder in die Ecke getriebenen“ bezeichnete heute Dr. Franz Josef Kruger, der Vorsitzende der Geschäftsführung der GAIA Akkumulatorenwerke GmbH in Nordhausen die Vorwürfe von Dr. Franz Winterberg im Zusammenhang mit dem angekündigten Insolvenzverfahren der Polyonic AG. Mehr zur GAIA-Reaktion wie immer mit einem Klick auf MEHR.


Kruger bedauerte, dass Winterberg sein erneutes Scheitern anderen „in die Schuhe schieben“ wolle und damit offenbar auch die Existenz von GAIA angreifen wolle. Schon im Jahr 2000 war Dr. Franz Winterberg vom holländischen Investor aus schwerwiegenden Gründen das Vertrauen entzogen worden. In einem Auflösungsvertrag wurde damals geregelt, dass die Patente, die unter anderen auch von Winterberg stammen, von GAIA weiter genutzt werden können. Prozesse, die im Zusammenhang mit dem Ausscheiden des alten Managers geführt worden sind, führten für Winterberg zu keinem positiven Ergebnis.

Die erneute Attacke des ehemaligen Managers gegen GAIA interpretiert auch GAIA-Geschäftsführer Ralf Tolksdorf als einen Schlag unter die Gürtellinie und als einen untauglichen Versuch der Schuldzuweisung für persönliches Scheitern. Bei GAIA bedauere man diese Entwicklung sehr, betonte Tolksdorf, weil sie die Mitarbeiter und deren Umfeld verunsichere und Verhandlungen mit Kunden negativ beeinflussen könne.

Vor diesem Hintergrund erwägt die Geschäftsführung juristische Schritte gegen den Winterberg-Vorwurf, GAIA habe dessen Patente kopiert und als eigene Patente schützen lassen. Kruger hält es für ausgeschlossen, dass das Deutsche Patentamt kopierte - und damit inhaltlich gleiche - Patente akzeptieren würde. Außerdem sei das Recht zur Nutzung von Winterberg-Patenten vertraglich geregelt. Darüber hinaus sind in der Zwischenzeit auch vom jetzigen GAIA-Management neue Verfahren zum Patent angemeldet worden. Der von Winterberg angekündigten Strafanzeige gegen das heutige GAIA-Management sieht man deswegen gelassen entgegen.
Autor: nnz

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