Mit Volldampf in Richtung LGS
Montag, 27. Mai 2002, 12:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) und die LGS Nordhausen GmbH unterzeichneten heute einen Kooperationsvertrag. Über dessen Auswirkungen hat sich die nnz erkundigt.
Die LGS und die HSB wollen bis zum Jahr 2004 ihre gemeinsamen Aktivitäten verstärken und von sogenannten Synergieeffekten profitieren. Die Geschäftsführer der beiden Gesellschaften, Inge Klaan und Matthias Wagener, unterzeichneten heute einen entsprechenden Vertrag. Inge Klaan ist froh, mit der HSB einen weiteren Partner für eine erfolgreiche Durchführung der Landesgartenschau gewonnen zu haben. Einiges ist bereits mit dem Lückenschluß zwischen den Gleisen der HSB und der Nordhäuser Straßenbahn getan worden, vieles steht noch bevor.
So werde es während der LGS-Zeit Sonderzüge geben, gemeinsame Veranstaltungen sind angedacht und eine gegenseitige Präsentation von LGS und HSB wäre zum Vorteil beider Partner. Vor allem soll der Quirl viele Gäste aus dem Harz schnaufend nach Nordhausen bringen. Pro Jahr würden in Deutschlands nördlichstem Mittelgebirge rund eine Million Gäste gezählt, pro Jahr befördert die HSB mehr als eine Million Menschen. Allein aus diesen nüchternen Zahlen ließe sich ein beachtliches Potential erschließen.
Gemeinsam wollen die Macher beider Unternehmen in den nächsten Monaten Angebotspakete schnüren. LGS-Besucher sollen den Harz kennen lernen, Harz-Urlauber und gäste sollen einen Abstecher in die Rolandstadt unternehmen, so die Philosophie des Projektes. Mit im Boot sind auch der HVV und die Südharz-Touristik. Vor allem zwischen Ilfeld und Nordhausen soll sich bis 2004 einiges ändern. Gemeinsam mit den städtischen Verkehrsbetrieben soll bis dahin das Projekt Zweisystemfahrzeug zum Laufen, besser gesagt, zum Rollen gebracht werden. Von kürzeren Takten, einer höheren Komfortabilität versprechen sich Klaan und Wagener eine deutlich steigende Fahrgastzahl zwischen der Rolandstadt und dem Südharzörtchen. Eine zehnprozentige Steigerung der Fahrgastzahlen im vergangenen Jahr macht für die Untersetzung dieser These schon ein bisschen Mut.
Autor: nnz
Die LGS und die HSB wollen bis zum Jahr 2004 ihre gemeinsamen Aktivitäten verstärken und von sogenannten Synergieeffekten profitieren. Die Geschäftsführer der beiden Gesellschaften, Inge Klaan und Matthias Wagener, unterzeichneten heute einen entsprechenden Vertrag. Inge Klaan ist froh, mit der HSB einen weiteren Partner für eine erfolgreiche Durchführung der Landesgartenschau gewonnen zu haben. Einiges ist bereits mit dem Lückenschluß zwischen den Gleisen der HSB und der Nordhäuser Straßenbahn getan worden, vieles steht noch bevor. So werde es während der LGS-Zeit Sonderzüge geben, gemeinsame Veranstaltungen sind angedacht und eine gegenseitige Präsentation von LGS und HSB wäre zum Vorteil beider Partner. Vor allem soll der Quirl viele Gäste aus dem Harz schnaufend nach Nordhausen bringen. Pro Jahr würden in Deutschlands nördlichstem Mittelgebirge rund eine Million Gäste gezählt, pro Jahr befördert die HSB mehr als eine Million Menschen. Allein aus diesen nüchternen Zahlen ließe sich ein beachtliches Potential erschließen.
Gemeinsam wollen die Macher beider Unternehmen in den nächsten Monaten Angebotspakete schnüren. LGS-Besucher sollen den Harz kennen lernen, Harz-Urlauber und gäste sollen einen Abstecher in die Rolandstadt unternehmen, so die Philosophie des Projektes. Mit im Boot sind auch der HVV und die Südharz-Touristik. Vor allem zwischen Ilfeld und Nordhausen soll sich bis 2004 einiges ändern. Gemeinsam mit den städtischen Verkehrsbetrieben soll bis dahin das Projekt Zweisystemfahrzeug zum Laufen, besser gesagt, zum Rollen gebracht werden. Von kürzeren Takten, einer höheren Komfortabilität versprechen sich Klaan und Wagener eine deutlich steigende Fahrgastzahl zwischen der Rolandstadt und dem Südharzörtchen. Eine zehnprozentige Steigerung der Fahrgastzahlen im vergangenen Jahr macht für die Untersetzung dieser These schon ein bisschen Mut.
