Katastrophe verhindert
Montag, 21. April 2008, 08:11 Uhr
Gestern brannte in Holbach ein Bauergehöft. Dazu weitere Informationen wie immer in Ihrer nnz...
Die erste Alarmierung erfolgte um 13:16 Uhr durch die Rettungsleitstelle Nordhausen. Vor Ort waren die Ortsfeuerwehren Holbach, Branderode, Klettenberg, Liebenrode und Mackenrode. Darüber hinaus wurden die Feuerwehr aus Walkenried, der Ellricher Rettungsdienst und der Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Nordhausen angefordert.
Bei Eintreffen der ersten Wehren war ein sich rasch ausbreitender Schwelbrand im Heizraum eines Drei Seiten Hofes zu erkennen. Der Hof wird von einer neunköpfigen Familie mit sechs Kindern bewohnt. Der Brandherd war über 90 Minuten lang von keiner Stelle aus einzusehen.
Also musste ein Loch in eine 50 Zentimeter starke Wand geschlagen werden, um einen gezielten Löschangriff vornehmen zu können und Rauch abziehen zu lassen. Da die vorgefundene Lage einen längeren Atemschutzeinsatz erahnen ließ, wurden weitere Kräfte der Feuerwehr Walkenried nachalarmiert, da einige Kameraden von dort bereits mit einer Wärmebildkamara vor Ort waren.
Dieses Gerät hatte entscheidend zum Auffinden des Brandherdes im Heizraum und angrenzenden Zwischendecken beigetragen. Ein gezieltes Löschen ohne großen Wasserschaden war so möglich und der Familie blieb ihr Haus erhalten.
Zerstört wurden durch das Feuer die Heizung, Gas- und Elektroversorgung, sowie ein Raum im ersten Obergeschoss. Weiterhin wurden durch den Brand geschwächte Balken abgestützt, um dem Haus statische Sicherheit zu geben. Die Besatzung des Gerätewagens für den Atemschutz befüllte vor Ort die leeren Atemluftflaschen. Das DRK kümmerte sich um die Familie.
Die Versorgung der eingesetzten Kräfte übernahm die Frauengruppe der Ortsfeuerwehr Holbach. Hervorzuheben ist auch die kameradschaftliche Zusammenarbeit aller beteiligten Wehren, des DRK und des Landkreises Nordhausen mit Gerätewagen Atemschutz und der Rettungsleitstelle bei diesem Einsatz.
Thomas Evers, Ortsbrandmeister/Einsatzleiter
Autor: nnzDie erste Alarmierung erfolgte um 13:16 Uhr durch die Rettungsleitstelle Nordhausen. Vor Ort waren die Ortsfeuerwehren Holbach, Branderode, Klettenberg, Liebenrode und Mackenrode. Darüber hinaus wurden die Feuerwehr aus Walkenried, der Ellricher Rettungsdienst und der Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Nordhausen angefordert.
Bei Eintreffen der ersten Wehren war ein sich rasch ausbreitender Schwelbrand im Heizraum eines Drei Seiten Hofes zu erkennen. Der Hof wird von einer neunköpfigen Familie mit sechs Kindern bewohnt. Der Brandherd war über 90 Minuten lang von keiner Stelle aus einzusehen.
Also musste ein Loch in eine 50 Zentimeter starke Wand geschlagen werden, um einen gezielten Löschangriff vornehmen zu können und Rauch abziehen zu lassen. Da die vorgefundene Lage einen längeren Atemschutzeinsatz erahnen ließ, wurden weitere Kräfte der Feuerwehr Walkenried nachalarmiert, da einige Kameraden von dort bereits mit einer Wärmebildkamara vor Ort waren.
Dieses Gerät hatte entscheidend zum Auffinden des Brandherdes im Heizraum und angrenzenden Zwischendecken beigetragen. Ein gezieltes Löschen ohne großen Wasserschaden war so möglich und der Familie blieb ihr Haus erhalten.
Zerstört wurden durch das Feuer die Heizung, Gas- und Elektroversorgung, sowie ein Raum im ersten Obergeschoss. Weiterhin wurden durch den Brand geschwächte Balken abgestützt, um dem Haus statische Sicherheit zu geben. Die Besatzung des Gerätewagens für den Atemschutz befüllte vor Ort die leeren Atemluftflaschen. Das DRK kümmerte sich um die Familie.
Die Versorgung der eingesetzten Kräfte übernahm die Frauengruppe der Ortsfeuerwehr Holbach. Hervorzuheben ist auch die kameradschaftliche Zusammenarbeit aller beteiligten Wehren, des DRK und des Landkreises Nordhausen mit Gerätewagen Atemschutz und der Rettungsleitstelle bei diesem Einsatz.
Thomas Evers, Ortsbrandmeister/Einsatzleiter
