Junge Liberale: Unnötig und überzogen
Freitag, 18. April 2008, 15:40 Uhr
Die nnz hatte gestern über die datenschutzrechtlichen "Aktivitäten" im Nordhäuser Landratsamt berichtet. Jetzt gibt es eine Reaktion...
Seit gestern ist er nun da, der neue Tätigkeitsbericht des Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und mit Entsetzen mussten auch die Jungen Liberalen feststellen, was im Landratsamt so vor sich geht. Auf Grund einiger Unstimmigkeiten bei einer Krankmeldung wurden von Seiten des Landratsamtes Detektive mit der Überwachung dieses Mitarbeiters beauftragt.
Der Julis Vorsitzende Alexander Fischer sagt dazu: "Eine Überwachung von Mitarbeitern ist in äußerst schwerwiegenden Fällen zulässig und auch üblich aber auf Grund einiger Unstimmigkeiten bei der Krankmeldung ist dies eine sehr überzogene und unnötige Maßnahme. Wir wundern uns auch sehr wo das Landratsamt die benötigten Mittel für diese Überwachung freigesetzt hat, während an anderer Stelle mit dem Rotstift alles zusammengestrichen wird.
Vielleicht hätte man sich auch die Erhöhung der Kreisumlage sparen können wenn die Verwaltung etwas mehr das Maß behalten hätte. Ich kann die Verantwortlichen, Landrat Claus und Frau Krauth, nur vor solch Überzogenen Reaktionen bei Unstimmigkeiten mit Mitarbeitern warnen, diese führen nicht selten zu einem teuren und langwierigem Gerichtsverfahren welches die Kasse des Landratsamtes weiter belasten würde."
Autor: nnzSeit gestern ist er nun da, der neue Tätigkeitsbericht des Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und mit Entsetzen mussten auch die Jungen Liberalen feststellen, was im Landratsamt so vor sich geht. Auf Grund einiger Unstimmigkeiten bei einer Krankmeldung wurden von Seiten des Landratsamtes Detektive mit der Überwachung dieses Mitarbeiters beauftragt.
Der Julis Vorsitzende Alexander Fischer sagt dazu: "Eine Überwachung von Mitarbeitern ist in äußerst schwerwiegenden Fällen zulässig und auch üblich aber auf Grund einiger Unstimmigkeiten bei der Krankmeldung ist dies eine sehr überzogene und unnötige Maßnahme. Wir wundern uns auch sehr wo das Landratsamt die benötigten Mittel für diese Überwachung freigesetzt hat, während an anderer Stelle mit dem Rotstift alles zusammengestrichen wird.
Vielleicht hätte man sich auch die Erhöhung der Kreisumlage sparen können wenn die Verwaltung etwas mehr das Maß behalten hätte. Ich kann die Verantwortlichen, Landrat Claus und Frau Krauth, nur vor solch Überzogenen Reaktionen bei Unstimmigkeiten mit Mitarbeitern warnen, diese führen nicht selten zu einem teuren und langwierigem Gerichtsverfahren welches die Kasse des Landratsamtes weiter belasten würde."
