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Unverständnis in der KKS auf Äußerungen des Schulelternsprechers

Freitag, 24. November 2000, 10:30 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit Unverständnis reagierte die Schuleiterin der Grundschule "Käthe Kollwitz" in Nordhausen, Angelika Becker auf die Äußerungen des Schulelternsprechers Volker Theuerkauf in der Diskussion zur Schulträgerschaft in der nnz. Becker sieht momentan keine plausible Erklärung für ein derart undemokratisches Verhalten. Es sei eine großartige Errungenschaft dieses demokratischen Landes, daß jeder Bürger zu Problemen seine eigene persönliche Meinung äußern dürfe.
"Manchmal bin ich sogar traurig, daß noch zu wenig Menschen von diesem Recht Gebrauch machen. Es geht jedoch gegen mein Demokratieverständnis, wenn Herr Volker Theuerkauf seine private Meinung über inhaltliche und finanzielle Probleme einer Schule bzw. der Schullandschafft der Stadt äußert, und sie als Elternsprecher unserer Grundschule deklariert", so Gisela Becker gegenüber der nnz.
Rein demokratisch setze das voraus, daß mit anderen Elternsprechern bzw. in der Schulkonferenz darüber beraten oder mindestens diskutiert worden sei. Das allerdings sei nicht der Fall gewesen. "Deshalb distanziere ich mich von den Äußerungen Herrn Theuerkaufs zur Schulträgerschaft und tue dies auch im Namen meines Kollegiums", schließt die Schulleiterin.
Autor: nnz

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