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Taschen und Reden

Montag, 14. April 2008, 15:09 Uhr
Der Montag ist immer der Wochentag, an dem Thüringens Sozial-, Gesundheits- und Familienminister nicht nur Minister ist. Am Montag ist Dr. Klaus Zeh (CDU) auch und vor allem: Landtagsabgeordneter. Und so war er heute in seinem Wahlkreis, der Kreisstadt, unterwegs und eröffnete auch eine Börse.

Weihbischof Koch bei der "Arbeit" (Foto: nnz) Weihbischof Koch bei der "Arbeit" (Foto: nnz)
Eine Weih-Dusche für den Forografen von Weihbischof Koch

Erste Station am Vormittag war der Horizont-Verein. Hier informierte sich Dr. Zeh über die Arbeit des Sozialen Integrationszentrums, kurz SIZ genannt. Das SIZ-Team kümmert sich in Zusammenarbeit mit der ARGE in erster Linie um schwer vermittelbare Jugendliche.

Danach ging es weiter zum Nordhäuser Theater. Hier hatte der Minister 1.800 Euro an die Leitung des Hauses übergeben. Mit dem Geld aus Lottomitteln soll die Organisation und Durchführung des Tanzfestival „TanzArt ostwest“ unterstützt werden.

Zu guter Letzt dann noch ein Abstecher in die Landgrabenstraße. Dort ist heute die Tauschbörse für Säuglings-, Kinder- und Jugendbedarf eröffnet worden. Träger ist die Nordhäuser Caritas. Na klar, hier kann so ziemlich alles getauscht werden, doch zum heutigen Tag der offenen Tür ist mehr im Angebot.

Nobert Klodt, Leiter der Caritas Nordhausen warb gegenüber der nnz bereits im Vorfeld: „Insbesondere junge Familie können an diesem Nachmittag die Möglichkeit nutzen, die erweiterten Angebote der Tauschbörse kennen zu lernen. So gibt es hier künftig die Möglichkeit, sich bei einer Tasse Kaffee mit anderen Müttern auszutauschen über Fragen des Alttags oder der Kindererziehung. Weiterhin gibt es ein Kinderspielzimmer sowie interessante Fachvorträge zum Beispiel zur gesunden Kinderernährung. Sämtliche Angebote der Tauschbörse seien kostenlos, so Klodt.

Der Nordhäuser Caritas-Chef lobte vor allem das Engagement der vielen fleißigen Leute, die bis zur letzten Stunde vor der heutigen Eröffnung die erste Etage in der Landgrabenstraße u einem Schmuckstück umgebaut hatten. Unter den Gästen auch Weihbischof Koch, der gerne seine Dienstbekleidung gegen ein T-Shirt eingetauscht hätte, nur: „Die hier vorhandenen Schuhe waren zu klein.“ Im Anschluß an die Reden wurden die hellen, freundlichen Räume der Tauschbörse geweiht.
Autor: nnz

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