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Kantersieg im Nessetal

Montag, 14. April 2008, 07:15 Uhr
Mit einem 44:30 Kantersieg kehrten die Handballer des Nordhäuser SV vom vorletzten Auswärtsspiel der Spielserie zurück. Dabei drückten die Rückraumspieler Sebastian Kreutz und Stefan Fuhrmann dem Spiel ihren Stempel auf. Der Bericht in der nnz wie immer von Frank Ollech...


Dabei begann die Begegnung ganz und gar nicht nach dem Geschmack der Südharzer. Die Goldbacher demonstrierten mit einer schnellen 2:0 Führung ihre Heimstärke. Kein Grund zur Panik auf der Bank des NSV. Ehe noch das erste Tor an der Anzeigetafel stand, wurde schon der Ausgleich erzielt. Die anschließende 5:2 Führung war ein erstes Achtungszeichen auf fremden Parkett. Die Gastgeber wussten um die Gefahr einer frühen Spielentscheidung und verkürzten auf 4:5. Es war das letzte ernstgemeinte Aufbäumen der Platzherren, bevor die Nordhäuser auf 15:8 davonzogen. Nicht der Vorsprung, sondern die Spielweise beeindruckte dabei. Sie bestimmten nach Belieben das Tempo. Und wenn vorn erfolgreich gespielt wird, stören die vielen kleinen Schönheitsfehler in der Abwehr keinen.

Unbeirrt erhöhten sie den Vorsprung bis zu Halbzeit auf 10 Tore (26:16). Das Spiel war längst entschieden, leider schien das der eine oder andere Nessetaler in der zweiten Halbzeit vergessen zu haben. Harte Abwehrarbeit ist in Ordnung, solange sie fair bleibt.

Das Spiel selbst wurde in den zweiten 30 Minuten langweilig. Der eine konnte nicht und der andere wollte einfach nicht. Bis auf ein paar großartige Treffer gab es auf beiden Seiten keine Höhepunkte mehr. Beim Stand von 41:25 schaltete der NSV dann noch einen Gang nach unten und siegte trotzdem noch mit 44:30.

Nach vier Wochen ohne Punktspiel eine beeindruckende Vorstellung der Nordhäuser. Besonders Sebastian Kreutz deklassierte mit seinen 16 Treffern die gesamte Goldbacher Abwehr. Auch Stefan Fuhrmann steuerte 11 Treffern zum Gesamterfolg bei, war aber diesmal mehr bemüht seine Mitspieler in Szene zu setzen. Das Tor des Tages warf Torhüter Dennis Odebrecht. Er überwand sein Gegenüber mit einem direkten Wurf quer über das gesamte Spielfeld.

Drei Spieltage vor Ende der Saison ist der NSV für den Endkampf gut gerüstet. Im direkten Kampf um Platz 2 reichen ihnen aus den letzten drei Begegnungen zwei Siege. Diese sollten aber vor dem letzten Spieltag eingefahren werden, da sie an diesem nach Artern reisen müssen. Doch zuerst verabschieden sie sich vom Nordhäuser Publikum am nächsten Wochenende. Da geht es am Samstag ab 18:00 Uhr gegen Ernestiner Gotha II. Ob und wann das ausgefallene Spiel gegen Eisenach nachgeholt wird, wird unter der Woche entschieden. So setzen die Verantwortlichen des NSV auf das Spiel am Samstag, um sich beim Nordhäuser Anhang für die Unterstützung zu bedanken.

Dennis Odebrecht1/ Heiko Alert/ Stefan Fuhrmann 11/ Marco Bialkowski 6/ Michael Spieß/ Sebastian Kreutz 16/ Holger Kühne / Marco Holznagel 2/ Marcel Effenberger 4/ Christian Gehr 3/ David Meitzner 1
Autor: nnz

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