Delegation im Rathaus empfangen
Donnerstag, 10. April 2008, 18:46 Uhr
Auch 63 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora wird dieser Tag gemeinsam mit vielen ehemaligen Häftlingen sowie Angehörigen und Hinterbliebenen der KZ-Opfer in der Nordhäuser KZ-Gedenkstätte mit Gedenkveranstaltungen und einer Kranzniederlegung begangen. Im Nordhäuser Rathaus wurde heute Nachmittag eine dieser Delegationen empfangen.
Im Rathaus empfangen (Foto: Bergmann)
Wir kennen uns inzwischen schon gut - aus zahlreichen Begegnungen hier in Nordhausen, bei Ihnen zuhause in ihrer schönen Stadt Antwerpen und natürlich in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, die sozusagen die Klammer und die Basis unserer inzwischen sehr intensiven Beziehungen ist. Denn es waren die Waffen aus den KZ-Stollen hier vor den Toren unserer Stadt, die im 2. Weltkrieg Antwerpen in Schutt und Asche gelegt haben. Mit diesem Worten begrüßte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) die 50köpfige Delegation aus der Stadt Antwerpen, unter ihnen der Vorsitzende des Friedenszentrums Antwerpen, Gilbert Verstraelen, und die ehemaligen Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora, Leopold Claessens und Gaston de Wit.
Es mache sie zuversichtlich, dass Antwerpen Nordhausen die Hand ausgestreckt habe, sagte die Oberbürgermeisterin. Es mache zuversichtlich, heißt es in ihrer Ansprache weiter, weil sie uns einen großen Vertrauensbeweis entgegenbringen, der mich auch ganz persönlich immer wieder tief berührt. Sie signalisieren damit Ihren Glauben an das andere Deutschland; Sie setzen darauf, dass die Menschen in Nordhausen die Fähigkeit besitzen, mit unserem gemeinsamen schicksalhaften Erbe behutsam umzugehen, es zu bewahren, nicht zu vergessen und an die kommenden Generationen weiterzugeben. Ich kann und möchte Ihnen dies an dieser Stelle auch aus tiefstem Herzen und im Namen aller Nordhäuser versichern: Wir stehen zu unserer Verantwortung.
Gilbert Verstraelen betonte in seiner Ansprache, dass er sich gemeinsam mit dem Friedenszentrum Antwerpen und Genth sowie den Überlebenden des KZ’s gefreut habe, in das neue Deutschland zu reisen, in ein neues Nordhausen mit neuen freundschaftlichen Beziehunge. Zur Erinnerung an dieses Treffen In Nordhausen trugen sich alle im Anschluss der Veranstaltung in das Goldene Buch der Stadt Nordhausen ein.
Die Gruppe, die vom 9. bis 13. April in Nordhausen weilt, hat neben den Besuchen der Gedenkstätten Mittelbau-Dora, Ellrich-Juliushütte und Buchenwald auch einen Ausflug mit der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken und nach Stolberg auf dem Programm.
Autor: nnz
Im Rathaus empfangen (Foto: Bergmann)
Wir kennen uns inzwischen schon gut - aus zahlreichen Begegnungen hier in Nordhausen, bei Ihnen zuhause in ihrer schönen Stadt Antwerpen und natürlich in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, die sozusagen die Klammer und die Basis unserer inzwischen sehr intensiven Beziehungen ist. Denn es waren die Waffen aus den KZ-Stollen hier vor den Toren unserer Stadt, die im 2. Weltkrieg Antwerpen in Schutt und Asche gelegt haben. Mit diesem Worten begrüßte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) die 50köpfige Delegation aus der Stadt Antwerpen, unter ihnen der Vorsitzende des Friedenszentrums Antwerpen, Gilbert Verstraelen, und die ehemaligen Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora, Leopold Claessens und Gaston de Wit.Es mache sie zuversichtlich, dass Antwerpen Nordhausen die Hand ausgestreckt habe, sagte die Oberbürgermeisterin. Es mache zuversichtlich, heißt es in ihrer Ansprache weiter, weil sie uns einen großen Vertrauensbeweis entgegenbringen, der mich auch ganz persönlich immer wieder tief berührt. Sie signalisieren damit Ihren Glauben an das andere Deutschland; Sie setzen darauf, dass die Menschen in Nordhausen die Fähigkeit besitzen, mit unserem gemeinsamen schicksalhaften Erbe behutsam umzugehen, es zu bewahren, nicht zu vergessen und an die kommenden Generationen weiterzugeben. Ich kann und möchte Ihnen dies an dieser Stelle auch aus tiefstem Herzen und im Namen aller Nordhäuser versichern: Wir stehen zu unserer Verantwortung.
Gilbert Verstraelen betonte in seiner Ansprache, dass er sich gemeinsam mit dem Friedenszentrum Antwerpen und Genth sowie den Überlebenden des KZ’s gefreut habe, in das neue Deutschland zu reisen, in ein neues Nordhausen mit neuen freundschaftlichen Beziehunge. Zur Erinnerung an dieses Treffen In Nordhausen trugen sich alle im Anschluss der Veranstaltung in das Goldene Buch der Stadt Nordhausen ein.
Die Gruppe, die vom 9. bis 13. April in Nordhausen weilt, hat neben den Besuchen der Gedenkstätten Mittelbau-Dora, Ellrich-Juliushütte und Buchenwald auch einen Ausflug mit der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken und nach Stolberg auf dem Programm.

