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Auch 2002 mit "Leib und Seele" dabei

Dienstag, 21. Mai 2002, 11:32 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Rolandsfest steht vor der Tür. Die Organisatoren laufen zur Hochform auf. Was aber treibt in diesem Jahr die Rolandgruppe? nnz hat sich mit dem Roland über das Programm, über Ärgernisse und anderen Geschichten unterhalten.


Im Januar begannen schon die Vorbereitungen auf das diesjährige Rolandsfest. In dieser Woche treffen sich der Roland, die Hexe, Prof. Zwanziger und der Olle Ewersberg noch dreimal. In der kommenden Woche sind fünf, danach sieben Proben und damit Schwerstarbeit für das Quartett angesagt. „In diesem Jahr haben wir wieder ein richtig volles und auch aktuelles Programm zu bieten“, erzählt Peter Schwarz der nnz. Vor allem interessiert sich die Truppe für die „Bauerei“ in der Stadt und für die Vorbereitung der Landesgartenschau. Wer da jetzt denkt, die Vier holen zu einem Rund-Um-Schlag aus, der wird sich getäuscht sehen. „Wir wollen den Menschen in und um Nordhausen die Angst vor den Steinen nehmen und wollen darauf hinweisen, dass die richtige Wirkung wohl erst mit dem Abschluß der Bauarbeiten erreicht wird“, so Schwarz. Themen, um die auch die Rolandgruppe nicht herumkommt, sind die hohe Arbeitslosigkeit und ihre Folgen in der Region aber auch das jahrelange „Drama“ um die öffentlichen Toiletten in der Rolandstadt. Mehr allerdings soll nicht verraten werden.

Seit über 20 Jahren sind die Vier nun schon zu Gange. Am längsten ist Jochen Napiralla (Ewersberg) bei der Truppe, er kam 1976 dazu. Prof. Zwanziger feiert in diesem Jahr sein 20. „Gruppen-Jubiläum“. Noch nie aber sei die Zusammenarbeit in der Vorbereitungsphase so kompliziert wie in diesem Jahr gewesen, konstatiert der „Chef“. Erst nach langem Bemühen habe man in dieser Woche einen Termin bei Oberbürgermeisterin Barbara Rinke erhalten. Da werde man auch ansprechen, dass die Kapelle, die das Quartett am Freitag in die Altenheime begleitet, in diesem Jahr gestrichen wurde. „Sollte es dabei bleiben, dann fallen die Besuche aus“, so Schwarz. Ein Lob wollte der Roland dennoch loswerden. Es gilt der Agentur Media Heck. Sie hätte mit neuen Ideen neues Leben in das Rolandsfest gebracht, und das alles bei immer leerer werdenden Kassen.

Am Freitag zum Beginn des Rolandsfestes werden die „Vier“ allein 13 Auftritte haben, am Samstag und Sonntag wird dann schon gar nicht mehr gezählt.
Autor: nnz

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