nnz-Rückspiegel: 16. Mai 2001
Donnerstag, 16. Mai 2002, 08:05 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Rückkehr, Werkstattage und Telefonterror
Kaiser Otto I. kehrt nach Nordhausen zurück
Er ist zurück. Kaiser Otto I. weilt wieder in Nordhausen. Das Gemälde, ein Replikat von Kaiser Otto I. verabschiedet sich von seiner Mutter ist fertiggestellt. Das monumentale Bildnis wird am Freitag, dem 25.05. im Nordhäuser Dom enthüllt. Dies ist der Höhepunkt der feierlichen Eröffnungsveranstaltung für das Mittelalterfest. Gleichzeitig wird die Ausstellung Nordhausen im Mittelalter - Lebensweise und Sachkultur eröffnet und vorgestellt. Alle Bürger sind herzlichst eingeladen, an dieser feierlichen Stunde zwischen 17.00 und 18.00 Uhr im Dom teilzunehmen. Insbesondere möchte der Verein natürlich all den zahlreichen Spendern die mit kleinen und großen Geldbeträgen halfen, das Gemälde zu rekonstruieren damit danken. Begleitet wird der Festakt durch klassische Gesänge des Nordhäuser Männerchor e. V., der auch einige Strophen des Mathildenliedes präsentiert. Für Orgelmusik und gregorianische Gesänge zeichnen die Domgemeinde und Pfarrer Ipolt verantwortlich...ausführlich im nnz-Archiv
Pro Vita veranstaltet ihre ersten Werkstatttage
Die pro vita Akademie Nordhausen (PvAN) hat sich als private, aber staatlich anerkannte, berufsbildende Schule in Nordhausen und Umgebung seit Jahren einen Namen gemacht. Heute luden die Macher der Einrichtung zur Eröffnung der ersten Werkstatttagen ein. Heute und an den kommenden zwei Tagen werden die Schüler aller Ausbildungsberufe Ausschnitte aus ihrer praktischen Arbeit zeigen. Für Neugierige und Besucher der Schule sind an diesen Tagen alle Praxis- und Unterrichtsräume zugänglich und man kann doch einen nicht alltäglichen Blick über die Schultern der Azubis und Pädagogen werfen. Doch nicht nur die Theorie soll an diesen Werkstatttagen im Mittelpunkt stehen. Gespräche waren heute zum Beispiel mit Vertretern der zahlreichen berufspraktischen Ausbildungseinrichtungen möglich...ausführlich im nnz-Archiv
Junge Union ruft zum Telefonterror gegen OB Rinke auf
Die Nachwuchsorganisationen der etablierten Parteien haben es in und Nordhausen ziemlich schwierig sich einzumischen. Zum einen sind sie überhaupt nicht existent, zum anderen zu schwach auf der personellen Brust. Eine Ausnahme macht die Junge Union, sie wird straff geführt, ist organisatorisch gefestigt und hat einen Plan.
Genauer gesagt einen Monatsplan. Obwohl darin von einem Redaktionsschluß und einer Redaktion die Rede ist, gibt es keinen Verantwortlichen oder wer ist CT? Die Angebote schwanken zwischen Videoabend und Theaterbesuch. Im jüngsten Plan wird allerdings der Bogen ein wenig überspannt. Da wird zum Beispiel zum Sturm auf die heutige Stadtratssitzung aufgerufen. Heute findet die Nordhäuser Stadtratssitzung statt, unter anderem ist Thema Nordhausen ist pleite. Daher seid Ihr alle aufgerufen, mit uns diese Sitzung zu stürmen. Da können wir hören, wundern, vielleicht lachen oder auch weinen und zeigen, daß die JU ein starker Verband ist und sich nichts von der OB gefallen läßt. Zitat Ende.
Das alles mag noch legitim sein. Auf der Rückseite des Veranstaltungskalenders jedoch erscheint ein weit gefaßter Termin unter dem Titel Telefonterror. Da wird offen für die Monate Mai und Juni, täglich in der Zeit zwischen 14.00 Uhr und 22.00 Uhr, zum indirekten Telefonterror gegen Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) aufgerufen Die christdemokratischen Nachwuchspolitiker und jeder, der mal deftige Sprüche ablassen will, soll bei der Jungen Union anrufen und da mal seinem Ärger Luft machen. Und man kann das alles auch noch später vorführen. Frau Telemann von der Jungen Union wird nämlich alles auf dem Anrufbeantworter mitschneiden... ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzRückkehr, Werkstattage und Telefonterror
Kaiser Otto I. kehrt nach Nordhausen zurück
Er ist zurück. Kaiser Otto I. weilt wieder in Nordhausen. Das Gemälde, ein Replikat von Kaiser Otto I. verabschiedet sich von seiner Mutter ist fertiggestellt. Das monumentale Bildnis wird am Freitag, dem 25.05. im Nordhäuser Dom enthüllt. Dies ist der Höhepunkt der feierlichen Eröffnungsveranstaltung für das Mittelalterfest. Gleichzeitig wird die Ausstellung Nordhausen im Mittelalter - Lebensweise und Sachkultur eröffnet und vorgestellt. Alle Bürger sind herzlichst eingeladen, an dieser feierlichen Stunde zwischen 17.00 und 18.00 Uhr im Dom teilzunehmen. Insbesondere möchte der Verein natürlich all den zahlreichen Spendern die mit kleinen und großen Geldbeträgen halfen, das Gemälde zu rekonstruieren damit danken. Begleitet wird der Festakt durch klassische Gesänge des Nordhäuser Männerchor e. V., der auch einige Strophen des Mathildenliedes präsentiert. Für Orgelmusik und gregorianische Gesänge zeichnen die Domgemeinde und Pfarrer Ipolt verantwortlich...ausführlich im nnz-Archiv
Pro Vita veranstaltet ihre ersten Werkstatttage
Die pro vita Akademie Nordhausen (PvAN) hat sich als private, aber staatlich anerkannte, berufsbildende Schule in Nordhausen und Umgebung seit Jahren einen Namen gemacht. Heute luden die Macher der Einrichtung zur Eröffnung der ersten Werkstatttagen ein. Heute und an den kommenden zwei Tagen werden die Schüler aller Ausbildungsberufe Ausschnitte aus ihrer praktischen Arbeit zeigen. Für Neugierige und Besucher der Schule sind an diesen Tagen alle Praxis- und Unterrichtsräume zugänglich und man kann doch einen nicht alltäglichen Blick über die Schultern der Azubis und Pädagogen werfen. Doch nicht nur die Theorie soll an diesen Werkstatttagen im Mittelpunkt stehen. Gespräche waren heute zum Beispiel mit Vertretern der zahlreichen berufspraktischen Ausbildungseinrichtungen möglich...ausführlich im nnz-Archiv
Junge Union ruft zum Telefonterror gegen OB Rinke auf
Die Nachwuchsorganisationen der etablierten Parteien haben es in und Nordhausen ziemlich schwierig sich einzumischen. Zum einen sind sie überhaupt nicht existent, zum anderen zu schwach auf der personellen Brust. Eine Ausnahme macht die Junge Union, sie wird straff geführt, ist organisatorisch gefestigt und hat einen Plan.
Genauer gesagt einen Monatsplan. Obwohl darin von einem Redaktionsschluß und einer Redaktion die Rede ist, gibt es keinen Verantwortlichen oder wer ist CT? Die Angebote schwanken zwischen Videoabend und Theaterbesuch. Im jüngsten Plan wird allerdings der Bogen ein wenig überspannt. Da wird zum Beispiel zum Sturm auf die heutige Stadtratssitzung aufgerufen. Heute findet die Nordhäuser Stadtratssitzung statt, unter anderem ist Thema Nordhausen ist pleite. Daher seid Ihr alle aufgerufen, mit uns diese Sitzung zu stürmen. Da können wir hören, wundern, vielleicht lachen oder auch weinen und zeigen, daß die JU ein starker Verband ist und sich nichts von der OB gefallen läßt. Zitat Ende.
Das alles mag noch legitim sein. Auf der Rückseite des Veranstaltungskalenders jedoch erscheint ein weit gefaßter Termin unter dem Titel Telefonterror. Da wird offen für die Monate Mai und Juni, täglich in der Zeit zwischen 14.00 Uhr und 22.00 Uhr, zum indirekten Telefonterror gegen Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) aufgerufen Die christdemokratischen Nachwuchspolitiker und jeder, der mal deftige Sprüche ablassen will, soll bei der Jungen Union anrufen und da mal seinem Ärger Luft machen. Und man kann das alles auch noch später vorführen. Frau Telemann von der Jungen Union wird nämlich alles auf dem Anrufbeantworter mitschneiden... ausführlich im nnz-Archiv
