Jetzt her mit den Anträgen
Dienstag, 25. März 2008, 14:30 Uhr
Nachdem die Nordhäuser Stadtverwaltung schon zu Jahresbeginn angekündigt hatte, sich an dem von der Bundesregierung angebotenen Arbeitsförderungsprogramm Kommunalkombi beteiligen zu wollen, soll es jetzt richtig losgehen. Wie und wo, das hat die nnz erfahren...
Eigentlich sind für die Beschäftigungsförderung die Landkreise zuständig, aber beim Landkreis Nordhausen geht es seit Jahren nur ums Sparen und da bleibt offenbar auch kein Geld für diese Arbeitsprogramme übrig. Anders sieht es bei der Stadt Nordhausen aus. Der Stadtrat hat im Haushalt rund 200.000 Euro zur Beschäftigungsförderung eingestellt, um sozialversicherungspflichtige Arbeit zu unterstützen, erklärte Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD).
Im Februar hatte der Hauptausschuss beschlossen, rund zusätzliche 40 Stellen zu schaffen, damit Landzeitarbeitslose wieder in eine ordentliche Beschäftigung kommen. Allein 10 Stellen davon will die Stadt Nordhausen daher auch im Bereich Sportförderung neu schaffen. Die Stellen werden direkt bei den Sportvereinen geschaffen und sollen die Beschäftigung von Trainern oder Betreuern insbesondere den Jugend- und Leistungssport unterstützen, machte der Bürgermeister klar.
Die Vereine haben nun die nächsten zwei Wochen Zeit, um der Stadtverwaltung entsprechende Namen ihrer bisher ehrenamtlich Tätigen zu nennen, damit diese Personen für das Bundesprogramm Kommunalkombi angemeldet werden können. Das Formblatt für die Beantragung kann auf der Internetseite der Stadt Nordhausen www.nordhausen.de unter der Rubrik Neuigkeiten abgerufen werden.
Das Kommunalkombiprogramm unterstützt die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse bis zu drei Jahren und die Personen sollen ein richtiges Arbeitsentgelt erhalten. Die Kosten teilen sich nach diesem Programm der Bund und die Stadt Nordhausen, allerdings kommen für den Antrag nur Leute in Frage, welche als Langzeitarbeitslose mindestens seit zwei Jahren keine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden haben. Zum einen wollen wir damit natürlich unsere Sportvereine unterstützen, aber zum anderen sieht sich die Stadt auch aus sozialen Gründen in der Pflicht, etwas gegen die Langzeitarbeitslosigkeit zu unternehmen", meinte Jendricke abschließend.
Autor: nnzEigentlich sind für die Beschäftigungsförderung die Landkreise zuständig, aber beim Landkreis Nordhausen geht es seit Jahren nur ums Sparen und da bleibt offenbar auch kein Geld für diese Arbeitsprogramme übrig. Anders sieht es bei der Stadt Nordhausen aus. Der Stadtrat hat im Haushalt rund 200.000 Euro zur Beschäftigungsförderung eingestellt, um sozialversicherungspflichtige Arbeit zu unterstützen, erklärte Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD).
Im Februar hatte der Hauptausschuss beschlossen, rund zusätzliche 40 Stellen zu schaffen, damit Landzeitarbeitslose wieder in eine ordentliche Beschäftigung kommen. Allein 10 Stellen davon will die Stadt Nordhausen daher auch im Bereich Sportförderung neu schaffen. Die Stellen werden direkt bei den Sportvereinen geschaffen und sollen die Beschäftigung von Trainern oder Betreuern insbesondere den Jugend- und Leistungssport unterstützen, machte der Bürgermeister klar.
Die Vereine haben nun die nächsten zwei Wochen Zeit, um der Stadtverwaltung entsprechende Namen ihrer bisher ehrenamtlich Tätigen zu nennen, damit diese Personen für das Bundesprogramm Kommunalkombi angemeldet werden können. Das Formblatt für die Beantragung kann auf der Internetseite der Stadt Nordhausen www.nordhausen.de unter der Rubrik Neuigkeiten abgerufen werden.
Das Kommunalkombiprogramm unterstützt die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse bis zu drei Jahren und die Personen sollen ein richtiges Arbeitsentgelt erhalten. Die Kosten teilen sich nach diesem Programm der Bund und die Stadt Nordhausen, allerdings kommen für den Antrag nur Leute in Frage, welche als Langzeitarbeitslose mindestens seit zwei Jahren keine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden haben. Zum einen wollen wir damit natürlich unsere Sportvereine unterstützen, aber zum anderen sieht sich die Stadt auch aus sozialen Gründen in der Pflicht, etwas gegen die Langzeitarbeitslosigkeit zu unternehmen", meinte Jendricke abschließend.
