Schon ein wenig aufgeregt
Dienstag, 25. März 2008, 12:06 Uhr
Für 15 junge Leute vom Theaterjugendclub hat mit dieser Woche eine ganz heiße Phase begonnen. Das Schauspiel Die Nibelungen hat am kommenden Samstag (29. März) Premiere. Die Mitwirkenden sind zwischen 14 und 20 Jahren jung...
Winter mit Bühnenbild (Modell) (Foto: Theater)
Seit September befassen sie sich mit dem neuen Stück. Einmal im Jahr erhält das junge Theater die Möglichkeit, sich auf der Bühne im großen Haus der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH zu präsentieren, können die Jugendlichen dem Publikum zeigen, dass sie schon anspruchsvolle Leistungen auf die Bühne bringen, auch wenn sie (noch) keine Profis sind. Das Laienhafte hat einen ganz besonderen Reiz, so die Chefin des Jungen Theaters, Bianca Sue Henne. Es ist in Nordhausen ihre dritte Produktion mit jungen Leuten. Im vergangenen Jahr hatte der Theaterjugendclub für das Schauspiel Auf der Greifswalder Straße, bei dem Bianca Sue Henne Regie führte, viel Zuspruch beim Publikum bekommen.
Die jetzige Produktion Die Nibelungen greift auf klassische Literatur zurück, so hatten es sich die Jugendlichen gewünscht. Dann nehmen wir aber auch den Originaltext von Friedrich Hebbel, sagte sich die Regisseurin. Keine leichte Aufgabe für die 14- bis 20jährigen. Den einen fällt es leichter, den Text zu lernen, andere müssen richtig büffeln. Am Mittwoch beginnen die Proben auf der großen Bühne.
Doch nicht nur für die 15 Mitwirkenden ist das Schauspiel eine neue Herausforderung, sondern auch für Anja Schulz, die für die Kostüme verantwortlich zeichnet und für Ronald Winter, der das Bühnenbild erstellt. Vielschichtigkeit ist für ihn die Ausgangsidee der Nibelungen-Bühne. Immer wieder gibt es eine weitere Ebene hinter der gerade sichtbaren: Das soll auch im Bühnenbild deutlich werden. Mit einer Kombination aus lichtdurchlässigen und lichtundurchlässigen Stoffen wird ein Schatten- und Versteckspiel im Bühnenraum inszeniert. Im Verlauf der Nibelungen werden alle Figuren in ihren Handlungsmöglichkeiten immer mehr eingeschränkt. Auch diesem Gedanken soll die Bühne folgen.
Bis zur Premiere am Samstag ist noch einiges zu tun. Die jungen Leute freuen sich schon auf die Aufführung und auf ein volles Haus, dass sie in den vergangenen Vorstellungen stets hatten.
Premiere: 29. März um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen. Weitere Vorstellungen: 24. April, 2. Mai und 7. Juni jeweils um 19.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse (Tel. 03631 98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz
Winter mit Bühnenbild (Modell) (Foto: Theater)
Seit September befassen sie sich mit dem neuen Stück. Einmal im Jahr erhält das junge Theater die Möglichkeit, sich auf der Bühne im großen Haus der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH zu präsentieren, können die Jugendlichen dem Publikum zeigen, dass sie schon anspruchsvolle Leistungen auf die Bühne bringen, auch wenn sie (noch) keine Profis sind. Das Laienhafte hat einen ganz besonderen Reiz, so die Chefin des Jungen Theaters, Bianca Sue Henne. Es ist in Nordhausen ihre dritte Produktion mit jungen Leuten. Im vergangenen Jahr hatte der Theaterjugendclub für das Schauspiel Auf der Greifswalder Straße, bei dem Bianca Sue Henne Regie führte, viel Zuspruch beim Publikum bekommen. Die jetzige Produktion Die Nibelungen greift auf klassische Literatur zurück, so hatten es sich die Jugendlichen gewünscht. Dann nehmen wir aber auch den Originaltext von Friedrich Hebbel, sagte sich die Regisseurin. Keine leichte Aufgabe für die 14- bis 20jährigen. Den einen fällt es leichter, den Text zu lernen, andere müssen richtig büffeln. Am Mittwoch beginnen die Proben auf der großen Bühne.
Doch nicht nur für die 15 Mitwirkenden ist das Schauspiel eine neue Herausforderung, sondern auch für Anja Schulz, die für die Kostüme verantwortlich zeichnet und für Ronald Winter, der das Bühnenbild erstellt. Vielschichtigkeit ist für ihn die Ausgangsidee der Nibelungen-Bühne. Immer wieder gibt es eine weitere Ebene hinter der gerade sichtbaren: Das soll auch im Bühnenbild deutlich werden. Mit einer Kombination aus lichtdurchlässigen und lichtundurchlässigen Stoffen wird ein Schatten- und Versteckspiel im Bühnenraum inszeniert. Im Verlauf der Nibelungen werden alle Figuren in ihren Handlungsmöglichkeiten immer mehr eingeschränkt. Auch diesem Gedanken soll die Bühne folgen.
Bis zur Premiere am Samstag ist noch einiges zu tun. Die jungen Leute freuen sich schon auf die Aufführung und auf ein volles Haus, dass sie in den vergangenen Vorstellungen stets hatten.
Premiere: 29. März um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen. Weitere Vorstellungen: 24. April, 2. Mai und 7. Juni jeweils um 19.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse (Tel. 03631 98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
