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Ostergeschenk für Fans

Samstag, 22. März 2008, 17:11 Uhr
Nach dem 1:0 Sieg von Wacker Nordhausen in Schlotheim in der vergangenen Woche sollte heute ein weiterer Sieg folgen. 281 Zuschauer waren trotz des miesen Wetters in den Albert-Kuntz-Sportpark gekommen. Auch die nnz war dabei...

Das zweite Tor (Foto: nnz) Das zweite Tor (Foto: nnz)
Das zweite Tor für Wacker

Die Zuschauer hatten noch nicht richtig Platz genommen, da klingelte es bereits zum ersten Mal im Kasten des Zeulenrodaer Schlussmanns Matthias Hutter. Aus halblinker Position schlug Wacker-Kapitän Sven Pistorius einen Freistoss auf das Gästetor. Torsten Klaus verlängerte an der Strafraumgrenze mit dem Kopf den Ball auf den Kopf von Stephan Hoffmann und der versenkte das Leder zum 1:0 ins Tor.

Torschütze: Stephan Hoffmann (Foto: nnz) Torschütze: Stephan Hoffmann (Foto: nnz) Der Torschrei war jedoch begleitet von einer Zerrung des Schützen im linken Oberschenkel. Hoffmann musste behandelt werden, spielte aber weiter. Auf der Gegenseite konnte sich Wacker-Torhüter Dominik Schönberger in der 10. Minute das erste Mal auszeichnen. Er hielt einen nicht ungefährlichen Ball von Steven Lenzner.

Chancen hatten die Gastgeber in der ersten Halbzeit noch viele, verwertbares kam jedoch nicht heraus. Hoffmann verstoplert fünf Meter vor dem gegnerischen Tor den Ball (15.), Steven Eberts Direktschuss aus 25 Meter fand nicht den richtigen Weg (32.) und auch Hoffmann war per Kopf in der 38. Minute glücklos. Kurz vor dem Halbzeitpfiff des gut agierenden Schiedsrichters Wolfgang Wüst aus Griesheim musste sich Schönberger bei einem Heber noch mal richtig lang machen.

In der Pause wechselte Wacker-Trainer Burkhard Venth Kapitän Pistorius aus, für ihn kam Sören Wenzel, der jedoch einen „Grottenkick“ hinlegte. Dann die 47. Minute. Torsten Klaus legt sich den Ball zu einem Freistoss zurecht. Nach 20 Metern landete die Kugel links unten im Tor des FC Motor Zeulenroda. 2:0 für Wacker.

Wer aber dachte, die Jungs können jetzt befreit aufspielen, der täuschte sich. Der Gastgeber ließ sich förmlich einschnüren. Glück für die Nordhäuser, dass die Ostthüringer keine wirklich gute Mannschaft sind, denn es sprangen kaum nennenswerte Chancen für die Gäste heraus. Andererseits konnte Wacker die sich bietenden Kontermöglichkeiten nicht nutzen. Zu viele Abspielfehler. In der 72. Minute wird Wenzel wieder ausgewechselt, Cornelius Brack kam zu seinem zweiten Einsatz im Wackerdress.

Ab der 75. Minute erlahmten die Angriffsbemühungen der Zeulenrodaer, den ersten Warnschuss gab Klaus in der 78. Minute ab. Fünf Minuten vor Spielende dann der erste Anlauf von Torsten Klaus aus 25 Meter in halbrechter Position, der Ball kommt nicht bis ans Tor, dafür zurück auf seinen Fuss. Aus 16 Meter zieht der „Knipser“ noch mal ab und haut den Ball unhaltbar ins linke Eck. Da steht es 3:0 für Wacker. Das Ostergeschenk ist perfekt. Die Zuschauer sind glücklich, wieder ein „Zu Null“.

Der Trainer jedoch wird die Schwachstellen seiner Mannschaft erkannt haben. Ein stärkerer Gegner hätte der Wacker-Mannschaft samt treuen Anhang ein faules Ei ins Nest legen können. Ein dickes Plus heute für Torsten Klaus und Steven Ebert, aber auch für Stephan Hoffmann, der trotz Schmerzen nicht aufgab.
Autor: nnz

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