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Wegweisendes auf dem Theatervorplatz

Montag, 13. Mai 2002, 12:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Klare Linien, Transparenz und Funktionalität kennzeichnen das neue Bild Nordhausens. Modernität, die verbindet und alte Strukturen zu neuem Leben erweckt.
Jüngstes Beispiel – der umgestaltete Theaterplatz.


In diesem Kontext fällt hier, neben neuen Formen und Materialien, auch eine 2,40 Meter hohe, gläserne Stele auf.

InformationsteleSie ist Teil eines Touristischen Leit- und Informationssystems für die Stadt Nordhausen, dessen erste Phase bereits vor einem Jahr, mit der Montage von 21 Informationstafeln an kulturellen und kulturhistorisch relevanten Objekten, umgesetzt wurde. Realisiert wird das Projekt von der Agentur „wirsinds“ aus Nordhausen im Auftrag des Kulturamtes der Stadt.

Die Notwendigkeit eines solchen Leit- und Informationssystems ergibt sich aus der wachsenden Rolle des Tourismus, insbesondere in Bezug auf die Landesgartenschau 2004. Die momentan bestehenden Wegweisesysteme weisen Defizite bei der Informationsvermittlung und Nutzerführung auf und konkurrieren miteinander. Das Konzept von „wirsinds“ basiert auf einer klaren und gezielten Vereinheitlichung von Gestaltung und Informationsvermittlung. Durch die Kontrastierung von Material, Farbe, Schrift, Fläche und Raum wird ein modernes Stadtbild vermittelt, dass die Zielgruppe begleitet und begeistert.

Nach fast einjähriger Entwicklungszeit ist mit der ersten Informations-Stele neben dem Eingang zum Zwinger auf dem Theatervorplatz die Umsetzung der zweiten Phase des Touristischen Leit- und Informationssystems begonnen worden.
Die freistehende, 2,40 m hohe und 80 cm breite Stele besteht aus 72 mm starkem Verbundsicherheitsglas. Auf ihr sind Wegweiser zu ausgewählten touristischen Objekten und Funktionseinrichtungen (Rathaus, Landratsamt, Krankenhaus, et cetera) sowie eine Standortbezeichnung (Theater) aufgebracht.

Ein Stadtplan auf der anderen Seite erleichtert die Orientierung und erhöht den Nutzwert um ein Vielfaches. Denn er enthält neben einem Straßenverzeichnis alle relevanten kulturellen und kulturhistorischen Objekte. Nummern in orangenen Kreisen markieren diese Objekte, um mit der jeweiligen Gebäudebeschilderung des Systems zu korrespondieren.
Je nach Standort variieren die Wegweiser. Der Stadtplan ist auf jeder Stele identisch.

Neben Konzeption und Realisierung durch die Agentur „wirsinds“ waren an der Umsetzung der Stele die Nordhäuser Firmen „Signet Werbung und Verkehrstechnik GmbH“, „Kunte Glas“, die „Kartografische Verlagsgesellschaft“,sowie die "Schlosserei Diewisch", Niedersachswerfen beteiligt. Mit weiteren Stelen und Informationstafeln wird das Touristische Leit- und Informationssystem bis 2004 Schritt für Schritt vervollständigt und somit zu einem wichtigen Baustein der neuen Mitte.
Autor: mlu

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