Thüringer Industrie "lahmt" noch
Montag, 13. Mai 2002, 10:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Thüringer Industriebetriebe erzielten im 1. Vierteljahr 2002 nicht die Umsatzhöhe des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes. Das ist vor allem auf die verringerte Inlandsnachfrage zurückzuführen. Mehr dazu in der nnz.
Die 1 792 Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten erzielten im 1. Vierteljahr 2002 mit 4 845 Millionen Euro einen unter dem gleichen Vorjahresvierteljahr liegenden Umsatz (-0,7 Prozent). In drei der vier Hauptgruppen gab es gegenüber dem 1. Vierteljahr 2001 eine rückläufige Entwicklung: Gebrauchsgüterproduzenten (-5,3 Prozent), Investitionsgüterproduzenten (-1,2 Prozent) und Verbrauchsgüterproduzenten (- 0,3 Prozent). Die Vorleistungsgüterproduzenten steigerten den Umsatz geringfügig um 0,2 Prozent.
In das Inland wurden im 1. Vierteljahr 2002 Waren im Wert von 3 614 Millionen Euro verkauft. Das waren 2,1 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten. Beeinflusst wurde diese rückläufige Entwicklung durch die Gebrauchsgüterproduzenten (-8,0 Prozent), die Vorleistungsgüterproduzenten (-2,8 Prozent) und die Investitionsgüterproduzenten (-1,9 Prozent). Die Verbrauchsgüterproduzenten konnten den Inlandsumsatz um 0,6 Prozent steigern.
Die Auslandsumsätze stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,5 Prozent auf 1 231 Millionen Euro. Die Exportquote erreichte 25,4 Prozent und lag um einen Prozentpunkt über der Quote vom 1. Vierteljahr 2001. Die Entwicklung zum entsprechenden Vorjahresvierteljahr wurde vor allem durch die Vorleistungsgüterproduzenten mit einem Exportwachstum von 10,6 Prozent geprägt. Auch die Investitionsgüterproduzenten und die Gebrauchsgüterproduzenten steigerten die Auslandsumsätze um 0,3 bzw. 0,7 Prozent. Dagegen meldeten die Verbrauchsgüterproduzenten (-8,7 Prozent) Rückgänge beim Auslandsumsatz.
Autor: nnzDie 1 792 Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten erzielten im 1. Vierteljahr 2002 mit 4 845 Millionen Euro einen unter dem gleichen Vorjahresvierteljahr liegenden Umsatz (-0,7 Prozent). In drei der vier Hauptgruppen gab es gegenüber dem 1. Vierteljahr 2001 eine rückläufige Entwicklung: Gebrauchsgüterproduzenten (-5,3 Prozent), Investitionsgüterproduzenten (-1,2 Prozent) und Verbrauchsgüterproduzenten (- 0,3 Prozent). Die Vorleistungsgüterproduzenten steigerten den Umsatz geringfügig um 0,2 Prozent.
In das Inland wurden im 1. Vierteljahr 2002 Waren im Wert von 3 614 Millionen Euro verkauft. Das waren 2,1 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten. Beeinflusst wurde diese rückläufige Entwicklung durch die Gebrauchsgüterproduzenten (-8,0 Prozent), die Vorleistungsgüterproduzenten (-2,8 Prozent) und die Investitionsgüterproduzenten (-1,9 Prozent). Die Verbrauchsgüterproduzenten konnten den Inlandsumsatz um 0,6 Prozent steigern.
Die Auslandsumsätze stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,5 Prozent auf 1 231 Millionen Euro. Die Exportquote erreichte 25,4 Prozent und lag um einen Prozentpunkt über der Quote vom 1. Vierteljahr 2001. Die Entwicklung zum entsprechenden Vorjahresvierteljahr wurde vor allem durch die Vorleistungsgüterproduzenten mit einem Exportwachstum von 10,6 Prozent geprägt. Auch die Investitionsgüterproduzenten und die Gebrauchsgüterproduzenten steigerten die Auslandsumsätze um 0,3 bzw. 0,7 Prozent. Dagegen meldeten die Verbrauchsgüterproduzenten (-8,7 Prozent) Rückgänge beim Auslandsumsatz.
