Klimaschutz durch Abfalltrennung?
Sonntag, 12. Mai 2002, 16:39 Uhr
Nordhausen (nnz). Ende August beginnt der Weltgipfel der Vereinten Nationen in Johannesburg. Neben Themen wie Armut und Ressourcenschutz wird dort auch das Weltklima verhandelt. Jedes Land muss seine bisherigen Erfolge vorweisen. Auch Deutschland.
Und um die Ergebnisse weiter zu verbessern, sollte jeder Einzelne die Umwelt auf seine persönliche Tagesordnung setzen, zum Beispiel den Treibhauseffekt. Mitverantwortlich für diese zunehmende Erwärmung der Erde ist Kohlendioxid (CO2). Aber wie kann man solche Treibhausgase verringern? Eine Möglichkeit wäre, beim Heizen zu sparen. Denn von der gesamten Energie, die ein Haushalt verbraucht, entfallen laut Bundesumweltministerium alleine 70 Prozent auf das Heizen. Wer den Temperaturregler nur um ein Grad niedriger stellt, kann rund sechs Prozent Heizkosten sparen. Dem Wärmeverlust im Winter könnte man jetzt schon mit entsprechenden Abdichtungen vorbeugen. Außerdem kann jeder durch Abfalltrennung seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Auf diese Weise können leere Verpackungen recycelt - und Kohlendioxid-Emissionen eingespart werden. Allein im Jahr 2001 wurden durch das Recycling von 2,3 Millionen Tonnen Verpackungen aus den Gelben Tonnen und Säcken rund 400.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Das hat das Duale System jetzt mittels der aktuellen Ressourcenbilanz heraus gefunden. Das eingesparte Kohlendioxid entspricht der CO2-Menge, die 64.000 Haushalte jährlich durch das Heizen mit Öl produzieren. Sammeln und Sortieren lohnt sich also. Der Umwelt-Gipfel Wer, was und wann: Vom 26. August bis 4. September 2002 trifft sich die Staatengemeinschaft in Johannesburg, Südafrika, zum "Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung".
Warum: Der Gipfel dient einer Bestandsaufnahme dessen, was seit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro vor zehn Jahren für die nachhaltige Entwicklung erreicht wurde. Themen: Unter anderem die Armut in Entwicklungsländern, Veränderung des Weltklimas und Ressourcenschutz.
Autor: nnz
Und um die Ergebnisse weiter zu verbessern, sollte jeder Einzelne die Umwelt auf seine persönliche Tagesordnung setzen, zum Beispiel den Treibhauseffekt. Mitverantwortlich für diese zunehmende Erwärmung der Erde ist Kohlendioxid (CO2). Aber wie kann man solche Treibhausgase verringern? Eine Möglichkeit wäre, beim Heizen zu sparen. Denn von der gesamten Energie, die ein Haushalt verbraucht, entfallen laut Bundesumweltministerium alleine 70 Prozent auf das Heizen. Wer den Temperaturregler nur um ein Grad niedriger stellt, kann rund sechs Prozent Heizkosten sparen. Dem Wärmeverlust im Winter könnte man jetzt schon mit entsprechenden Abdichtungen vorbeugen. Außerdem kann jeder durch Abfalltrennung seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Auf diese Weise können leere Verpackungen recycelt - und Kohlendioxid-Emissionen eingespart werden. Allein im Jahr 2001 wurden durch das Recycling von 2,3 Millionen Tonnen Verpackungen aus den Gelben Tonnen und Säcken rund 400.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Das hat das Duale System jetzt mittels der aktuellen Ressourcenbilanz heraus gefunden. Das eingesparte Kohlendioxid entspricht der CO2-Menge, die 64.000 Haushalte jährlich durch das Heizen mit Öl produzieren. Sammeln und Sortieren lohnt sich also. Der Umwelt-Gipfel Wer, was und wann: Vom 26. August bis 4. September 2002 trifft sich die Staatengemeinschaft in Johannesburg, Südafrika, zum "Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung".
Warum: Der Gipfel dient einer Bestandsaufnahme dessen, was seit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro vor zehn Jahren für die nachhaltige Entwicklung erreicht wurde. Themen: Unter anderem die Armut in Entwicklungsländern, Veränderung des Weltklimas und Ressourcenschutz.
