Die Mittelbau-Lager
Montag, 17. März 2008, 17:42 Uhr
Die Geschichte des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora ist nicht allein die Geschichte eines einzigen Lagers, sondern vielmehr die eines ganzen Lagerkomplexes. Der soll Anfang April historisch erkundet werden...
In einem Radius von etwa 40 km um das Hauptlager Dora entstanden innerhalb der letzten eineinhalb Kriegsjahre mehr als 40 Außenlager. Im Umkreis von Nordhausen gab es somit geradezu eine KZ-Landschaft. Auch nach 63 Jahren sind noch einige Spuren an den Orten der ehemaligen Außenlager zu erkennen. Lange Zeit blieb unbeachtet, wie weit das KZ-System in die Zivilgesellschaft hineinreichte. Die Region um Nordhausen ist dafür beispielhaft: Kaum ein Ort in der Umgebung stand nicht mit dem Mittelbau-Komplex in irgendeiner Form in Verbindung.
Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora bietet zu dieser Thematik eine öffentliche und kostenfreie Busrundfahrt an, bei der – beispielhaft für den gesamten KZ-Komplex –einige ehemalige Außenlagerstandorte angefahren werden. Startpunkt ist am Samstag, 5. April 2008, um 9 Uhr die KZ-Gedenkstätte. Vorgestellt werden die ehemaligen Außenlager Gut Bischofferode, Ellrich-Juliushütte, Ellrich-Bürgergarten, Günzerode und Groß-Werther. Dabei wird auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen diesen Außenlagern eingegangen.
Ein Schwerpunkt liegt auf Ellrich-Juliushütte, das mit durchschnittlich 8000 Häftlingen belegt das größte KZ-Außenlager der Region war. An jedem Ort werden Einblicke in die Geschichte gegeben, ergänzt durch Auszüge aus Berichten ehemaliger Häftlinge. Die Dauer der Fahrt wird ungefähr 4 bis 5 Stunden betragen. Alle Interessenten melden sich bitte in der Gedenkstätte unter der Nummer 03631/495817.
Autor: nnzIn einem Radius von etwa 40 km um das Hauptlager Dora entstanden innerhalb der letzten eineinhalb Kriegsjahre mehr als 40 Außenlager. Im Umkreis von Nordhausen gab es somit geradezu eine KZ-Landschaft. Auch nach 63 Jahren sind noch einige Spuren an den Orten der ehemaligen Außenlager zu erkennen. Lange Zeit blieb unbeachtet, wie weit das KZ-System in die Zivilgesellschaft hineinreichte. Die Region um Nordhausen ist dafür beispielhaft: Kaum ein Ort in der Umgebung stand nicht mit dem Mittelbau-Komplex in irgendeiner Form in Verbindung.
Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora bietet zu dieser Thematik eine öffentliche und kostenfreie Busrundfahrt an, bei der – beispielhaft für den gesamten KZ-Komplex –einige ehemalige Außenlagerstandorte angefahren werden. Startpunkt ist am Samstag, 5. April 2008, um 9 Uhr die KZ-Gedenkstätte. Vorgestellt werden die ehemaligen Außenlager Gut Bischofferode, Ellrich-Juliushütte, Ellrich-Bürgergarten, Günzerode und Groß-Werther. Dabei wird auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen diesen Außenlagern eingegangen.
Ein Schwerpunkt liegt auf Ellrich-Juliushütte, das mit durchschnittlich 8000 Häftlingen belegt das größte KZ-Außenlager der Region war. An jedem Ort werden Einblicke in die Geschichte gegeben, ergänzt durch Auszüge aus Berichten ehemaliger Häftlinge. Die Dauer der Fahrt wird ungefähr 4 bis 5 Stunden betragen. Alle Interessenten melden sich bitte in der Gedenkstätte unter der Nummer 03631/495817.
