Synode tagte zum letzten Mal
Sonntag, 16. März 2008, 10:54 Uhr
Zu ihrer letzten Tagung innerhalb der derzeitigen Legislaturperiode trafen sich die Synodalen aus dem Evangelischen Kirchenkreis Südharz am Samstag im Nordhäuser St. Jakob-Haus. Was da auf der Tagesordnung stand, das hat die nnz erfahren...
Zu Beginn wurde - wie bei jeder Synode üblich - ein Abendmahlgottesdienst in der Frauenbergkirche gefeiert. Als erster gewichtiger Tagesordnungspunkt stand der Bericht des Superintendenten Michael Bornschein über die vergangenen Jahre auf dem Programm. Als eine der bedeutendsten positiven Entwicklung sieht Bornschein die gelungene Rettung der Evangelischen Grundschule, deren Existenz gleich zu Beginn seiner Amtszeit in Frage stand. Sehr zu diesem Erfolg beigetragen habe sicherlich der Beschluss der Synode, sich zu dieser Schule zu bekennen und sie auch finanziell zu unterstützen.
Ein zweiter gewichtiger Punkt, der die Arbeit der Synode über lange Zeit tangierte war der Beschluss zur Stellenplanung im Verkündigungsdienst der Kirche. Mit den notwendigen Veränderungen und Reduzierungen seien auch sehr schmerzliche Erfahrungen verbunden gewesen. Insgesamt aber überwog die Überzeugung, dass die Planungssicherheit in den Kirchengemeinden für die kommenden Jahre eine solche Entscheidung nötig mache. Bis auf zwei Ausnahmen sei der Stellenplanbeschluss zum heutigen Zeitpunkt bereits umgesetzt.
Ein dritter Schwerpunkt im Bericht des Superintendenten war die Tatsache, dass in den vergangenen vier Jahren zehn kirchliche Mitarbeiter den Kirchenkreis verlassen bzw. innerhalb des Kirchenkreises die Stelle gewechselt haben. Das sei fast ein Drittel aller Verkündigungsmitarbeiter. Ein weiterer Wechsel stehe seit einigen Tagen fest. Kirchenmusiker Eckhard Bürger wird die Rolandstadt im Sommer leider in Richtung Lübeck verlassen. Glücklicherweise seien sieben Mitarbeiter in den letzten Jahren neu in den Kirchenkreis gekommen. Nach einer Zeit vieler Vakanzen und Vertretungen, verbunden mit enormen Belastungen für die verbliebenen Mitarbeiter, seien bis auf zwei Stellen alle Plätze wieder besetzt.
Im Ausblick des Berichts auf kommende Veranstaltungen und Entwicklungen im Kirchenkreis wurde vor allem auf den 21. September diesen Jahres hingewiesen. An diesem Tag sollen in allen 103 Kirchen des Kirchenkreises Gottesdienste gefeiert werden. Am Tag zuvor gibt es ein großes Kirchenchortreffen in Bleicherode. Eine Frucht des ersten ähnlichen Gottesdienstprojektes vor zwei Jahren sei die erst kürzlich begonnene Lektorenausbildung bei der 15 Ehrenamtliche für die selbstständige Leitung von Gottesdiensten ausgebildet werden.
Nach dem Bericht des Superintendenten folgt eine längere Diskussion mit anschließendem Votum zur Verfassung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland an der derzeit gearbeitet wird. Die Synode endete mit einem Gedankenaustausch der Synodalen zur Arbeitsweise des Kirchengremiums in den zurückliegenden fünf Jahren. Die Neue Synode, die sich - wie bisher auch - aus Vertretern der örtlichen Kirchengemeinden wie auch aus Vertretern der kirchlichen Mitarbeiterschaft bildet, wird sich voraussichtlich im späten Herbst diesen Jahres zu ihrer ersten Sitzung versammeln.
Autor: nnzZu Beginn wurde - wie bei jeder Synode üblich - ein Abendmahlgottesdienst in der Frauenbergkirche gefeiert. Als erster gewichtiger Tagesordnungspunkt stand der Bericht des Superintendenten Michael Bornschein über die vergangenen Jahre auf dem Programm. Als eine der bedeutendsten positiven Entwicklung sieht Bornschein die gelungene Rettung der Evangelischen Grundschule, deren Existenz gleich zu Beginn seiner Amtszeit in Frage stand. Sehr zu diesem Erfolg beigetragen habe sicherlich der Beschluss der Synode, sich zu dieser Schule zu bekennen und sie auch finanziell zu unterstützen.
Ein zweiter gewichtiger Punkt, der die Arbeit der Synode über lange Zeit tangierte war der Beschluss zur Stellenplanung im Verkündigungsdienst der Kirche. Mit den notwendigen Veränderungen und Reduzierungen seien auch sehr schmerzliche Erfahrungen verbunden gewesen. Insgesamt aber überwog die Überzeugung, dass die Planungssicherheit in den Kirchengemeinden für die kommenden Jahre eine solche Entscheidung nötig mache. Bis auf zwei Ausnahmen sei der Stellenplanbeschluss zum heutigen Zeitpunkt bereits umgesetzt.
Ein dritter Schwerpunkt im Bericht des Superintendenten war die Tatsache, dass in den vergangenen vier Jahren zehn kirchliche Mitarbeiter den Kirchenkreis verlassen bzw. innerhalb des Kirchenkreises die Stelle gewechselt haben. Das sei fast ein Drittel aller Verkündigungsmitarbeiter. Ein weiterer Wechsel stehe seit einigen Tagen fest. Kirchenmusiker Eckhard Bürger wird die Rolandstadt im Sommer leider in Richtung Lübeck verlassen. Glücklicherweise seien sieben Mitarbeiter in den letzten Jahren neu in den Kirchenkreis gekommen. Nach einer Zeit vieler Vakanzen und Vertretungen, verbunden mit enormen Belastungen für die verbliebenen Mitarbeiter, seien bis auf zwei Stellen alle Plätze wieder besetzt.
Im Ausblick des Berichts auf kommende Veranstaltungen und Entwicklungen im Kirchenkreis wurde vor allem auf den 21. September diesen Jahres hingewiesen. An diesem Tag sollen in allen 103 Kirchen des Kirchenkreises Gottesdienste gefeiert werden. Am Tag zuvor gibt es ein großes Kirchenchortreffen in Bleicherode. Eine Frucht des ersten ähnlichen Gottesdienstprojektes vor zwei Jahren sei die erst kürzlich begonnene Lektorenausbildung bei der 15 Ehrenamtliche für die selbstständige Leitung von Gottesdiensten ausgebildet werden.
Nach dem Bericht des Superintendenten folgt eine längere Diskussion mit anschließendem Votum zur Verfassung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland an der derzeit gearbeitet wird. Die Synode endete mit einem Gedankenaustausch der Synodalen zur Arbeitsweise des Kirchengremiums in den zurückliegenden fünf Jahren. Die Neue Synode, die sich - wie bisher auch - aus Vertretern der örtlichen Kirchengemeinden wie auch aus Vertretern der kirchlichen Mitarbeiterschaft bildet, wird sich voraussichtlich im späten Herbst diesen Jahres zu ihrer ersten Sitzung versammeln.
