nnz-Forum: Holzkraftwerk Heringen
Freitag, 10. Mai 2002, 11:42 Uhr
Heringen (nnz). Auch sogenannte Abgewanderte sorgen sich um die Entwicklung in unserer Region. Jetzt meldet sich in der nnz ein Wahlbayer und gebürtiger Heringer zu Wort.
Ich lebe nun seit einem Jahr in Rosenheim in Oberbayern und verfolge mit großem Interesse, was in meiner Heimatstadt Heringen passiert. In Heringen habe ich 25 Jahre verbracht, bin dort groß geworden. Was sich in letzter Zeit dort wegen dem Bau des Holzkraftwerkes abspielt, finde ich unmöglich! Die "Goldene Aue" und die Region Nordhausen benötigt dringend die durch den Bau entstehenden Arbeitsplätze, darüber sollten sich die Gegner mal im Klaren sein. Die Abwanderung von jungen Leuten aus der Region ist sehr hoch, denn wenn es Arbeitsplätze gäbe wäre ich ja geblieben.
Da ich im Werkschutz tätig bin, kenne ich die Emissionswerte für solche Anlagen und kann nur sagen, dass die Belastung für die Umwelt gleich null ist. Die Gegner des Werkes sollten sich mal Gedanken darüber machen was der Region eigentlich schadet, das Werk oder die Kritik der Gegner. Man sollte in erster Linie an die Jugendlichen denken, die in ein paar Jahren auf der Strasse stehen und dann ist das Geschrei groß, wenn sie keine Arbeit finden und auch abwandern. Dann wird Thüringen zum Freistaat für Rentner!
Ich hoffe, dass sich die Kritik in Zukunft legt und das Werk gebaut wird. Das wäre für die Region sehr wünschenswert.
Michael Schreiber, Rosenheim
Ich lebe nun seit einem Jahr in Rosenheim in Oberbayern und verfolge mit großem Interesse, was in meiner Heimatstadt Heringen passiert. In Heringen habe ich 25 Jahre verbracht, bin dort groß geworden. Was sich in letzter Zeit dort wegen dem Bau des Holzkraftwerkes abspielt, finde ich unmöglich! Die "Goldene Aue" und die Region Nordhausen benötigt dringend die durch den Bau entstehenden Arbeitsplätze, darüber sollten sich die Gegner mal im Klaren sein. Die Abwanderung von jungen Leuten aus der Region ist sehr hoch, denn wenn es Arbeitsplätze gäbe wäre ich ja geblieben.
Da ich im Werkschutz tätig bin, kenne ich die Emissionswerte für solche Anlagen und kann nur sagen, dass die Belastung für die Umwelt gleich null ist. Die Gegner des Werkes sollten sich mal Gedanken darüber machen was der Region eigentlich schadet, das Werk oder die Kritik der Gegner. Man sollte in erster Linie an die Jugendlichen denken, die in ein paar Jahren auf der Strasse stehen und dann ist das Geschrei groß, wenn sie keine Arbeit finden und auch abwandern. Dann wird Thüringen zum Freistaat für Rentner!
Ich hoffe, dass sich die Kritik in Zukunft legt und das Werk gebaut wird. Das wäre für die Region sehr wünschenswert.
Michael Schreiber, Rosenheim
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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