Wiederholt Wacker Hinrundensieg?
Donnerstag, 13. März 2008, 14:47 Uhr
Die fünfzehnte Begegnung zwischen dem FSV Wacker 90 Nordhausen und dem SSV 07 Schlotheim steht am kommenden Sonnabend an. Bringt das vierte Spiel der Rückrunde – gegen Gotha und Steinach wurde zu Hause verloren, in Schmölln reichte es zum Remis – endlich einen Dreier, hofft Klaus Verkouter.
Starker Gegner (Foto: Verkouter)
Selbst gegen den Tabellenelften Schlotheim, eine technisch versierte Mannschaft, dürfte ein Sieg nur schwer zu erreichen sein, zumal auswärts im Stadion an der Weberstraße angetreten werden muss. Denken wir nur an den mühevollen 2:1-Heimerfolg vom September 2007 zurück, den Stephan Hoffmann erst in der 77. Minute mit seinem glücklichen Kopfballtor sichern konnte. Die Nordhäuser verschafften sich damit etwas Luft zum Tabellenende.
Ein Blick auf die gegenwärtige Gesamttabelle zeigt nicht auf den ersten Blick die Brisanz des kommenden Punktspiels. Denn trotz momentaner vier Punkte Vorsprung auf den SSV 07 könnte der bei einer Niederlage Wackers auf einen Punkt schmelzen – und die Seilerstädter haben noch ein Nachholspiel im eigenen Stadion, bei dem sie mit einem weiteren Sieg an Wacker in der Tabelle vorbeiziehen würden. Weimar liegt auch nur einen Punkt hinter Nordhausen und hat ein Heimspiel. Hoffentlich wissen die Neunziger um diese Konstellation.
Es wird wohl ein heißes Spiel geben, bei dem sich die Wackerakteure nicht zu so unnötigen Fouls wie gegen Steinach (Elfmeterpfiff an einer Stelle, wo keine unmittelbare Torgefahr bestand; Foul im ungefährlichen Mittelfeldbereich nach einer Gelben Karte) hinreißen lassen dürfen. Mit unguten Erinnerungen denke ich an das letzte Punktspiel in Schlotheim zurück, in dem 2001 diese Nordhäuser Mannschaft auflief (in Klammern soll die für mich einmalige Kartenflut verdeutlicht werden): Michael - Ludwig (GK) - Mook (GK; 88. Dornhofer), Puc (GK), Elle (5. GK), Facius (60. GRK), Pistorius (89. RK), Pohl (GK), Wichmann (GK; 68. Prokosch), Kulbacki (GK), Sagareishvili (GK; 86. Kühne).
Dass jenes Spiel trotzdem einen 2:1-Auswärtssieg einbrachte und auch das damalige Rückspiel mit 2:0 erfolgreich für Wacker erfolgreich verlief, nutzte nicht viel; denn am Saisonende war der Nordhäuser Abstieg traurige Tatsache. Es bleibt der Trost, dass alle drei bisherigen Punktspiele gegen Schlotheim mit Wackersiegen endeten. Auch die weiteren drei Pflichtspiele konnten die Neunziger für sich entscheiden, so die Pokalbegegnungen auswärts (1989 – 0:8; 1997 – 1:4) und im Albert-Kuntz-Sportpark (2002 – 5:0). Eine Fortsetzung dieser Serie am Sonnabend könnte für etwas ruhigere Zeiten im Mittelfeld der Thüringenliga sorgen.
Der Vollständigkeit halber seien noch die anderen Spiele beider Partner genannt: Nordhäuser Auswärtssiege in Freundschaftsspielen (1962 – 2:1; 1967 – 8:0; 1980 – 4:1) und die Heimergebnisse (1964 – 11:0; 1980 – 3:0) sowie 1990 ein Nordhäuser 5:0-Erfolg in der Halle. Nur bei den letzten beiden Hallenturnieren in Schlotheim lief es für Wacker nicht so gut (1996 – 2:2 und 2006 – 1:2, die einzige bisherige Niederlage).
Die Gesamtbilanz spricht auf dem Großfeld also eindeutig für den FSV Wacker 90. Es wäre schön, wenn diese makellose Bilanz auch nach dem nächsten Punktspiel Bestand hätte, obwohl Trainer Burkhard Venth die Abwehr erneut umformieren muss.
Klaus Verkouter
Autor: nnz
Starker Gegner (Foto: Verkouter)
Selbst gegen den Tabellenelften Schlotheim, eine technisch versierte Mannschaft, dürfte ein Sieg nur schwer zu erreichen sein, zumal auswärts im Stadion an der Weberstraße angetreten werden muss. Denken wir nur an den mühevollen 2:1-Heimerfolg vom September 2007 zurück, den Stephan Hoffmann erst in der 77. Minute mit seinem glücklichen Kopfballtor sichern konnte. Die Nordhäuser verschafften sich damit etwas Luft zum Tabellenende.Ein Blick auf die gegenwärtige Gesamttabelle zeigt nicht auf den ersten Blick die Brisanz des kommenden Punktspiels. Denn trotz momentaner vier Punkte Vorsprung auf den SSV 07 könnte der bei einer Niederlage Wackers auf einen Punkt schmelzen – und die Seilerstädter haben noch ein Nachholspiel im eigenen Stadion, bei dem sie mit einem weiteren Sieg an Wacker in der Tabelle vorbeiziehen würden. Weimar liegt auch nur einen Punkt hinter Nordhausen und hat ein Heimspiel. Hoffentlich wissen die Neunziger um diese Konstellation.
Es wird wohl ein heißes Spiel geben, bei dem sich die Wackerakteure nicht zu so unnötigen Fouls wie gegen Steinach (Elfmeterpfiff an einer Stelle, wo keine unmittelbare Torgefahr bestand; Foul im ungefährlichen Mittelfeldbereich nach einer Gelben Karte) hinreißen lassen dürfen. Mit unguten Erinnerungen denke ich an das letzte Punktspiel in Schlotheim zurück, in dem 2001 diese Nordhäuser Mannschaft auflief (in Klammern soll die für mich einmalige Kartenflut verdeutlicht werden): Michael - Ludwig (GK) - Mook (GK; 88. Dornhofer), Puc (GK), Elle (5. GK), Facius (60. GRK), Pistorius (89. RK), Pohl (GK), Wichmann (GK; 68. Prokosch), Kulbacki (GK), Sagareishvili (GK; 86. Kühne).
Dass jenes Spiel trotzdem einen 2:1-Auswärtssieg einbrachte und auch das damalige Rückspiel mit 2:0 erfolgreich für Wacker erfolgreich verlief, nutzte nicht viel; denn am Saisonende war der Nordhäuser Abstieg traurige Tatsache. Es bleibt der Trost, dass alle drei bisherigen Punktspiele gegen Schlotheim mit Wackersiegen endeten. Auch die weiteren drei Pflichtspiele konnten die Neunziger für sich entscheiden, so die Pokalbegegnungen auswärts (1989 – 0:8; 1997 – 1:4) und im Albert-Kuntz-Sportpark (2002 – 5:0). Eine Fortsetzung dieser Serie am Sonnabend könnte für etwas ruhigere Zeiten im Mittelfeld der Thüringenliga sorgen.
Der Vollständigkeit halber seien noch die anderen Spiele beider Partner genannt: Nordhäuser Auswärtssiege in Freundschaftsspielen (1962 – 2:1; 1967 – 8:0; 1980 – 4:1) und die Heimergebnisse (1964 – 11:0; 1980 – 3:0) sowie 1990 ein Nordhäuser 5:0-Erfolg in der Halle. Nur bei den letzten beiden Hallenturnieren in Schlotheim lief es für Wacker nicht so gut (1996 – 2:2 und 2006 – 1:2, die einzige bisherige Niederlage).
Die Gesamtbilanz spricht auf dem Großfeld also eindeutig für den FSV Wacker 90. Es wäre schön, wenn diese makellose Bilanz auch nach dem nächsten Punktspiel Bestand hätte, obwohl Trainer Burkhard Venth die Abwehr erneut umformieren muss.
Klaus Verkouter
