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Nach sieben Wochen

Dienstag, 11. März 2008, 07:22 Uhr
Sieben Wochen mussten die Nachwuchs-Handballerinnen von Glückauf Bleicherode pausieren. Zu den Hintergründen und wie natürlich der Einstand war, das hat die nnz von Axel Hauschild erfahren.


Im Bundesleistungszentrum Kienbaum/Berlin fand Mitte Februar die Leistungs-
sport-Bundessichtung der Jahrgänge 1993 und jünger statt. In die teilnehmende Landesauswahl Thüringens wurden gleich drei Spielerinnen aus Bleicherode nominiert. Juliane Hauthal, Friederike Dönnecke und die Jüngste, Maxie Hauschild, konnten bei dieser fünftägigen Veranstaltung mit einhundertzwanzig Teilnehmerinnen ihr Können unter Beweis stellen. Die Auswertung dieses umfangreichen Treffens liegt leider noch nicht vor.

Wegen dieser Sichtung musste leider das Spiel gegen Hildburghausen abgesagt werden und Ilmenau ist in Bleicherode nicht angetreten. Dadurch entstand für die Mannschaft eine Spielpause von sieben Wochen. Sie bestritten in dieser Zeit nur ein Testspiel gegen die Frauen von Glückauf und vor Wochenfrist nahmen die jungen Damen in Bad Blankenburg am Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ teil. Dort belegten sie für das Schiller-Gymnasium Bleicherode hinter dem Sportgymnasium Erfurt einen guten zweiten Platz.

Die Bleicheröder Handballmädchen der weiblichen Jugend B konnten nun am Samstagnachmittag in der Georgenberghalle endlich ihr nächstes Match bestreiten. Der Gegner im letzten Heimspiel der Vorrunde war die Mannschaft aus Dingelstädt. Im Hinspiel wurde die Eichsfelder Mannschaft mit 39:7 bezwungen.

Nach dem Anpfiff der Schiedsrichter von der HSG Nordhausen begannen die Gastgeber, konzentriert und konsequent in der Abwehr zu arbeiten. Durch schnelles Konterspiel aus der Deckung heraus ging man schnell mit 3:0 in Führung. Die Gäste waren – wie schon im Hinspiel – mit der offensiven Abwehr der Heimmannschaft sichtlich überfordert, denn nach zwölf Minuten stand es bereits 9:1. Über 12:3, 16:4 konnten sich die Glückauf-Mädchen bis zum Halbzeitstand von 17:6 ohne Probleme absetzen.

Nach dem Wiederanpfiff wollte die Mannschaft eigentlich weiter so spielen, doch man passte sich eher dem Gegner an. Dies spiegelte sich in vielen Unkonzentriertheiten, wie technischen Fehler, Fehlabspielen und drei verworfenen Siebenmetern wieder. Wobei die Torfrau ihren Faden nie verlor und sie im Tor – mit zwanzig gehalten Bällen – souverän agierte. Sie brachte die Mannschaft immer wieder zurück ins Spiel, was schließlich mit 25:11 für Bleicherode endete. Am kommenden Wochenende geht es zum letzten Spiel der Vorrunde zum Drittplazierten SV Fortuna Hildburghausen.

Es spielten: S. Steinmüller (Tor), V. Lenk, T. Rostek, M. Hauschild (7/2), C. Hauschild, J. Hauthal (7/1), F. Dönnecke (4), M. Stahn (1), F. Götze (6), D. Klausner.
Autor: nnz

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