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Einmal im Jahr: Rosen für Frauen

Montag, 10. März 2008, 17:39 Uhr
Die Sozialdemokraten in Salza, die Sozialisten in der Bahnhofstraße: Am Samstag wurden wieder Rosen verteilt. Aus linker Sicht dazu ein Beitrag...

Zum internationalen Frauentag 2008 verteilten Birgit Keller, Petra Hauthal und Angela Hummitzsch als Vertreter der LINKEN in der Nordhäuser Fußgängerzone rund 300 Rosen. Die Aktion der Nordhäuser SozialistInnen stieß in der Innenstadt auf große Resonanz. "Wir wollen damit wie in jedem Jahr die lange Tradition des internationalen Frauentages auch in diesem Jahr begehen. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts ging es den Frauen um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht und bessere Arbeitsbedingungen im Bereich der Fabrikarbeit. Heute geht es uns um gleichen Lohn für gleiche Arbeit, einen Mindestlohn und den Erhalt der Erwerbstätigkeit von Frauen", so Birgit Keller.

Initiiert durch Clara Zetkin begingen viele Menschen den ersten Frauentag am 8.März 1911. Neben den Menschen in Deutschland, demonstrierten auch in Österreich-Ungern, den Niederlanden, und vielen anderen europäischen Ländern Frauen aber auch Männer für mehr Rechte der weiblichen Bevölkerungsschicht. Jahr für Jahr schlossen sich mehr Staaten an, in einigen ist es auch heute noch ein arbeitsfreier Feiertag.

Gefeiert (Foto: nnz) Gefeiert (Foto: nnz)

Im Anschluss fand in Otto´s Steakhaus die Veranstaltung des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE statt. Alexander Scharff als Sprecher der LINKEN im Landkreis mahnte an, "...dass der Frauentag im Grunde kein Feiertag sei, sondern der Kampftag für die Rechte der Frauen." Beschäftigungspolitik, ein katastrophales Lohnniveau und fehlende Arbeitsplätze hierzulande, aber auch die Tatsache das in Afrika 2 von 3 HIV-Infizierten unter 24 Jahren weiblich sind und dass Genitalverstümmelung und Missbrauch von Mädchen und Frauen in den Ländern der 3.Welt oft straffrei sind, waren Inhalt und Kritik des linken Sprechers.
Autor: nnz

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