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NUV: Bitte keine Pauschalkritik

Montag, 10. März 2008, 07:23 Uhr
Der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) zeigt sich irritiert über Äußerungen von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Das Nordhäuser Stadtoberhaupt hatte sich kritisch über das Verhalten von Unternehmen in der Region geäußert...


Hintergrund waren Meldungen über einen eventuellen Rohstoffabbau im Südharz sowie der Verwendung staatlicher Zuschüsse. „Eine solche pauschale Verurteilung hinsichtlich der Verwendung von Landes- und Bundesfördemitteln beim hiesigen Mittelstandes können wir nicht hinnehmen“, sagte NUV-Vorsitzender Hans-Joachim Junker.

Die große Mehrheit der Mittelständler würde nachhaltig gegenüber mit der Natur umgehen und somit öffentliche Gelder sinnhaft einsetzen. Beispiele seien solche Mitgliedsunternehmen wie die Ziegelwerke Sourell oder die Firmen Knauf, Schachtbau Nordhausen sowie Nordhäuser Stahl GmbH.

Weiterhin sagte Junker: „Die Inanspruchnahme von Fördermitteln seitens der Unternehmen ist legitim. Letztlich seien sie auch ein Vorteil, wenn es darum geht, neue Unternehmen in der Region anzusiedeln oder Investitionsvorhaben in bestehenden Betrieben zu realisieren. Somit seien diese öffentlichen Gelder auch Voraussetzung zur Schaffung neuer oder zur Sicherung bestehender Arbeitsplätze.“

Mit dieser Unternehmenspolitik richten sich die Mitgliedsfirmen des NUV auf eine langfristige Perspektive in der Region aus. Eine pauschale Kritik seitens der kommunalen Politik sei diesem Ziel wenig förderlich und könne zu Irritationen in der hiesigen Wirtschaft führen.
Autor: nnz

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