2.700 Mal Suche nach Ausbildungsplatz
Dienstag, 07. Mai 2002, 15:51 Uhr
Nordhausen (nnz). Aus Nordthüringen haben seit Beginn des Berufsberatungsjahres am 1. Oktober 2001 bereits 3.907 Bewerberinnen und Bewerber im Arbeitsamt ihr Interesse für eine betriebliche Ausbildung bekundet. Doch das reicht nicht aus.
Mehr als die Hälfte der Bewerbungen kamen von Mädchen und Jungen, die einen Abschluss der mittleren Reife anstreben oder bereits abgelegt haben. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 123 Schülerinnen und Schüler mit diesem Schulabschluss weniger. Bei den Berufsberatern sprachen 403 Jugendliche vor, die das Abitur abgelegt haben oder sich zur Zeit in der Prüfungsphase befinden, die sich für eine betriebliche Ausbildung interessieren. Vor einem Jahr wünschten 92 Abiturienten mehr eine Vermittlung. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber ohne Schulabschluss ist mit rund 200 genau so hoch wie im Vorjahr. Mit einem Abschluss der Sonderschule möchten 76 Schülerinnen und Schüler eine Ausbildung in einem Betrieb aufnehmen, vor einem Jahr waren das noch 50 mehr.
Bis Ende April sind den Berufsberatern aus der Wirtschaft und den Verwaltungen der Region 1.289 Ausbildungsplätze angeboten worden, das sind 202 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Aus Industrieunternehmen gingen 688 Lehrstellen ein, 115 weniger als vor zwölf Monaten. Die 442 Ausbildungsplätze aus Handwerksbetrieben bedeuten gegenüber 2001 rund 70 Angebote weniger. Ende April bestanden bereits für 459 Stellen Ausbildungsverträge. Für die weiteren 830 laufen die Besetzungsverfahren. Viele Unternehmer legen sich zur Zeit aber noch nicht endgültig fest.
Ende April gab es 1.256 Bewerberinnen und Bewerber im Landkreis Nordhausen um einen Ausbildungsplatz, von denen 892 noch nicht vermittelt sind. Von den 1.180 in die Vermittlung einbezogenen Jugendlichen aus dem Kyffhäuserkreis waren Ende April noch 805 nicht versorgt. Im Landkreis Eichsfeld suchten 1.471 Schulabgänger mit Hilfe der Berufsberatung eine Lehrstelle. Bisher führten rund 470 Vermittlungsvorschläge zu Ausbildungsverträgen.
Letztendlich stehen immer noch 1.000 Ausbildungsplatzsuchende im Eichsfeld zur Vermittlung an. Ohne zusätzliche Ausbildungsplätze und Nutzung der Ausbildungsplatzangebote außerhalb der Region können nicht alle Bewerberinnen und Bewerber untergebracht werden. So steht für drei Bewerber nur eine Stelle gegenüber. Ende April haben bereits 156 Jugendliche ein Arbeitsverhältnis in den alten Bundesländern und 24 in anderen Arbeitsamtsbezirken Ostdeutschlands unterzeichnet.
Autor: nnzMehr als die Hälfte der Bewerbungen kamen von Mädchen und Jungen, die einen Abschluss der mittleren Reife anstreben oder bereits abgelegt haben. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 123 Schülerinnen und Schüler mit diesem Schulabschluss weniger. Bei den Berufsberatern sprachen 403 Jugendliche vor, die das Abitur abgelegt haben oder sich zur Zeit in der Prüfungsphase befinden, die sich für eine betriebliche Ausbildung interessieren. Vor einem Jahr wünschten 92 Abiturienten mehr eine Vermittlung. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber ohne Schulabschluss ist mit rund 200 genau so hoch wie im Vorjahr. Mit einem Abschluss der Sonderschule möchten 76 Schülerinnen und Schüler eine Ausbildung in einem Betrieb aufnehmen, vor einem Jahr waren das noch 50 mehr.
Bis Ende April sind den Berufsberatern aus der Wirtschaft und den Verwaltungen der Region 1.289 Ausbildungsplätze angeboten worden, das sind 202 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Aus Industrieunternehmen gingen 688 Lehrstellen ein, 115 weniger als vor zwölf Monaten. Die 442 Ausbildungsplätze aus Handwerksbetrieben bedeuten gegenüber 2001 rund 70 Angebote weniger. Ende April bestanden bereits für 459 Stellen Ausbildungsverträge. Für die weiteren 830 laufen die Besetzungsverfahren. Viele Unternehmer legen sich zur Zeit aber noch nicht endgültig fest.
Ende April gab es 1.256 Bewerberinnen und Bewerber im Landkreis Nordhausen um einen Ausbildungsplatz, von denen 892 noch nicht vermittelt sind. Von den 1.180 in die Vermittlung einbezogenen Jugendlichen aus dem Kyffhäuserkreis waren Ende April noch 805 nicht versorgt. Im Landkreis Eichsfeld suchten 1.471 Schulabgänger mit Hilfe der Berufsberatung eine Lehrstelle. Bisher führten rund 470 Vermittlungsvorschläge zu Ausbildungsverträgen.
Letztendlich stehen immer noch 1.000 Ausbildungsplatzsuchende im Eichsfeld zur Vermittlung an. Ohne zusätzliche Ausbildungsplätze und Nutzung der Ausbildungsplatzangebote außerhalb der Region können nicht alle Bewerberinnen und Bewerber untergebracht werden. So steht für drei Bewerber nur eine Stelle gegenüber. Ende April haben bereits 156 Jugendliche ein Arbeitsverhältnis in den alten Bundesländern und 24 in anderen Arbeitsamtsbezirken Ostdeutschlands unterzeichnet.
