Champagnerlaune im Rathaus
Dienstag, 04. März 2008, 14:20 Uhr
Fast alle Kommunen verlieren an Einwohnern. Auch Nordhausen. Und so wird ein geringerer Rückgang schon mal als Erfolg vermeldet und Nordhausen attraktiver Lebens- und Arbeitsort beschrieben. Sofern man Arbeit hat...
Mit 6,2 % Prozent bis zum Jahr 2020 fällt der Bevölkerungsverlust für die Stadt Nordhausen laut 11. Koordinierter Bevölkerungsvorausberechnung deutlich geringer aus, als in der Vorgänger-Vorausberechnung mit 10 % prognostiziert. Das sagte gestern Abend Stadtplaner Hermann Sträb in der Nordhäuser Fachhochschule beim Nordhäuser Stadtgespräch (nnz berichtete bereits). Dort hatte Sträb gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan den Arbeitsstand zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Nordhausen bis zum Jahr 2020 vorgestellt. Sträbs Büro ist mit der Erstellung des Konzeptes beauftragt.
Die aktuelle Prognose zeige, dass Nordhausen auch im Jahr 2020 mit einer Einwohnerzahl von dann 41.530 nicht unter die magische 40.000 Grenze fallen werde. Die vorherige Prognose war noch von einer 2020er Einwohnerzahl von 39408 ausgegangen. Nach alter Prognose hätte Nordhausen einen Bevölkerungsrückgang von 4486 Personen gehabt. Nach neuer Prognose ist es ein Rückgang um lediglich 2742 Personen. Hauptgrund für den Bevölkerungsrückgang sei die Diskrepanz zwischen Geburten und Strebefällen.
Stolz sein könne Nordhausen auch auf eine weitere Passage im Prognosenbericht, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD): Dort steht, dass unter den Thüringer Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern nur Heiligenstadt, Bad Salzungen, Hildburghausen und eben Nordhausen bis 2020 Wanderungsgewinne verbuchen können. Das zeigt, dass Nordhausen aus vielen Gründen attraktiv ist als Lebens-, Arbeits- und Wohnort. Und dieser Zugewinn trägt auch dazu bei, dass der Bevölkerungsrückgang wegen der stärkeren Wanderungsgewinne bis 2020 deutlich geringer ausfällt als befürchtet, so die Oberbürgermeisterin.
Autor: nnzMit 6,2 % Prozent bis zum Jahr 2020 fällt der Bevölkerungsverlust für die Stadt Nordhausen laut 11. Koordinierter Bevölkerungsvorausberechnung deutlich geringer aus, als in der Vorgänger-Vorausberechnung mit 10 % prognostiziert. Das sagte gestern Abend Stadtplaner Hermann Sträb in der Nordhäuser Fachhochschule beim Nordhäuser Stadtgespräch (nnz berichtete bereits). Dort hatte Sträb gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan den Arbeitsstand zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Nordhausen bis zum Jahr 2020 vorgestellt. Sträbs Büro ist mit der Erstellung des Konzeptes beauftragt.
Die aktuelle Prognose zeige, dass Nordhausen auch im Jahr 2020 mit einer Einwohnerzahl von dann 41.530 nicht unter die magische 40.000 Grenze fallen werde. Die vorherige Prognose war noch von einer 2020er Einwohnerzahl von 39408 ausgegangen. Nach alter Prognose hätte Nordhausen einen Bevölkerungsrückgang von 4486 Personen gehabt. Nach neuer Prognose ist es ein Rückgang um lediglich 2742 Personen. Hauptgrund für den Bevölkerungsrückgang sei die Diskrepanz zwischen Geburten und Strebefällen.
Stolz sein könne Nordhausen auch auf eine weitere Passage im Prognosenbericht, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD): Dort steht, dass unter den Thüringer Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern nur Heiligenstadt, Bad Salzungen, Hildburghausen und eben Nordhausen bis 2020 Wanderungsgewinne verbuchen können. Das zeigt, dass Nordhausen aus vielen Gründen attraktiv ist als Lebens-, Arbeits- und Wohnort. Und dieser Zugewinn trägt auch dazu bei, dass der Bevölkerungsrückgang wegen der stärkeren Wanderungsgewinne bis 2020 deutlich geringer ausfällt als befürchtet, so die Oberbürgermeisterin.
