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„Emma“ – die erste Welle

Samstag, 01. März 2008, 12:24 Uhr
Mit Stürmen bis Stärke 9 ist das Tief „Emma“ über Nordthüringen hinweg gefegt. Die nnz mit einer ersten Schadensbilanz...


Am Morgen (Foto: Michel) Am Morgen (Foto: Michel)
Unheilvolle Himmel. Die Aufnahme machte nnz-Leser Helmut Michel am Morgen

Und die hielt sich nach Aussagen des Dienstleiters der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, Gerd Jung, in Grenzen. Insgesamt hatten seine Kameraden in den zurückliegenden Stunden 35 Einsätze zu absolvieren. Verdrehte Ampeln, umgerissene Verkehrsschilder, abgeknickte Äste und umgestürzte Bäume – damit mussten sich die Feuerwehrleute beschäftigen. „Unsere Aufgabe besteht in der Erstsicherung und der Sicherung von öffentlichen Räumen, danach sind die Eigentümer dran“, beschreibt Jung die Aufgaben bei derartigen Einsätzen. Da werden Straßen beräumt, Mülltonnen aufgelesen, Dächer gesichert. Mehrere Dächer im Bereich des Nordhäuser Altentors hatte es „erwischt“. Bäume wurden im Bereich des Van-der-Foehr-Damms und am Campus der Fachhochschule umgeknickt.

Glücklicherweise blieb es bei der ersten Welle bei Sachschäden. „Unseren Erkenntnissen zufolge wurde niemand verletzt“. Das hoffen die Kameraden um Gerd Jung auch bei der zweiten Welle, die der Wetterdienst für die Nordhäuser Region zwischen 13 und 15 Uhr angekündigt hat.
Autor: nnz

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