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Superfest mit himmlischem Beistand

Sonntag, 05. Mai 2002, 17:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Fast flehentlich hatte Gerd Knoche gestern zum Nordhäuser Himmel geschaut. Der bestand aus einer grauen Suppe und verhieß für den heutigen Tag nichts Gutes. Doch: Es kam alles anders.


Trucks, Trucks, Trucks Petrus hatte ein Einsehen und riß über Nordhausen den grauen Vorhang auf, ließ die Sonne durch und bescherte der Nordbrand Nordhausen GmbH in der zweiten Auflage ihrer Trucksammel-Börse einen Rekord. Ein überglücklicher Gerd Knoche, der im Vorfeld viele organisatorische Fäden in der Hand hielt, verkündete zum Ende der 2. Börse: Rund 10.000 Besucher schwärmten seit 10 Uhr durch das Nordbrand-Revier. Auf dem großen Platz hatten sich die Autohändler des Landkreises Nordhausen „breit gemacht“. Sie zeigten die neuesten Kreationen ihrer Konzerne, das Publikum nahm diese Offerte dankbar an. Neben den personellen Karossen gab es auch Angebote für Motorradfreaks und die richtigen, die großen Trucks.

Ihre „Mini-Kollegen“, die standen diesmal nicht im Schatten der Brummis, vielmehr waren sie der Mittelpunkt des Börsen-Geschehens. Tausende Mini-Trucks wurden ausgestellt, begutachtet, gekauft oder getauscht. Die deutsche und internationale Mini-Truck-Szene versammelte sich heute in Nordhausen und Nordbrand hatte bereits im vergangenen Jahr das „berühmte „Näschen“ für die Szenerie. Komplettiert mit einem attraktiven Rahmenprogramm, für das in bewährter Weise die Mannen von Rössner & Hahnemann verantwortlich zeichneten, wurde wieder ein Veranstaltungshighlight auf die „Beine“ gestellt.

Jede Menge Auto Und natürlich kam auch Nordbrand mit seinen korneigenen Produkten nicht zu kurz. Die Goldkrone erlebte ihre gelungene Wiederaufführung und die Gäste nahmen an diesem Ereignis Anteil. Pausenlos drehte sich in der großen Halle das Glücklos, pausenlos wurde gewürfelt, pausenlos wurde nachgeschenkt.

Fazit: Ein dickes Dankeschön der Nordbrand Nordhausen GmbH. Unzählige Stunden waren im Vorfeld zu absolvieren, letztlich aber schätzten die Organisatoren ein, dass sich die Mühen gelohnt haben. Achtung muß man auch den „Mannschaften“ der Autohäuser zollen, die wiederum ein Wochenende opferten. Es war letztlich nicht nur ein Fest der Nordhäuser für Nordhäuser. Es war ein Nordhäuser Fest, das sich mittlerweile weit über die Truck-Sammel-Szene hinaus einen Namen gemacht hat. Und nicht nur die Insider hoffen auf die Auflage mit der Nummer 3 im kommenden Jahr.
Autor: nnz

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