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Fleißig wird sortiert

Dienstag, 26. Februar 2008, 11:09 Uhr
Seit dem Jahr 1996 hat sich die an Thüringer Sortieranlagen gelieferte Abfallmenge deutlich erhöht. Mehr als zwei Fünftel der aussortierten Fraktionen setzten sich im Jahr 2006 aus Papier und Pappe zusammen. Weitere Einzelheiten wie immer mit dem bekannten Klick.


An die 31 Sortieranlagen in Thüringen wurden im Jahr 2006 mehr als 495.000 Tonnen Abfall geliefert. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das rund 40 Tausend Tonnen bzw. 8,8 Prozent mehr Abfall als noch im Jahr zuvor. In den letzten 10 Jahren erhöhte sich die an Sortieranlagen des Freistaates gelieferte Abfallmenge um mehr als 151.000 Tonnen bzw. 43,9 Prozent.

Die Sortieranlagen für häusliche und gewerbliche Abfälle leisten einen erheblichen Beitrag zur Verwertung von Abfällen. Von den fast 473.000 Tonnen so genannter Fraktionen, die im Jahr 2006 nach der Sortierung die Anlagen wieder verließen, setzten sich mehr als zwei Fünftel (40,7 Prozent) aus Papier und Pappe zusammen. Des Weiteren wurden rund 42.000 Tonnen Glasabfälle, 30.000 Tonnen Mineralien (z. B. Sand, Steine) sowie 33.000 Tonnen Kunststoff und Gummi aussortiert.

Die aussortierten Fraktionen konnten überwiegend (zu 93,4 Prozent) einer Verwertung zugeführt werden. Fast 140.000 Tonnen wurden zur Verwertung in Abfallentsorgungsanlagen und 301.000 Tonnen an Direktverwerter außerhalb von Abfallentsorgungsanlagen abgegeben. Lediglich 31.000 Tonnen gingen an Abfallverbrennungsanlagen, Chemisch-physikalische Behandlungsanlagen u. ä. m. zur Beseitigung. Damit dürfte das Ziel, die zu beseitigende Abfallmenge zu minimieren, nahezu erreicht sein.
Autor: nnz

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