nnz-Rückspiegel: 3. Mai 2001
Freitag, 03. Mai 2002, 07:59 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Regionales Herz, Kuratorium und Hortplätze
Bleicheröder Jugendpflegerin mit Herz für die Region
Man kennt sie in Bleicherode und Umgebung. Seit 1991 ist Karla Siemon in Sachen Jugendarbeit in der erfüllenden Gemeinde Bleicherode aktiv. Alles begann einst im städtischen Kulturhaus. 1993 besiegelten die Bleicheröder Stadtverwaltung und der Jugendhilfeverein Horizont ihre Zusammenarbeit. Seitdem liegt die Jugendarbeit der Bergarbeiterstadt in den fachlichen Händen des Vereins. Der Freizeittreff in der Braustraße ist eine gefragte Adresse für Kinder und Jugendliche. Dies beweisen jährliche Zahlen von ca. 14.000 Besuchen. Auch Schulklassen nutzen gern die Angebote des Hauses. Eltern wissen ihre Kinder besonders in den Ferien sinnvoll beschäftigt und gut betreut. Beherzt nimmt die Jugendpflegerin die jungen Menschen in die Verantwortung, wenn es um die Gestaltung und Renovierung der Klubräume geht, führt Diskussionen und berät, um ihre Schützlinge auf den richtigen Weg zu bringen... mehr dazu im nnz-Archiv
Sieben Jahre schnelle Hilfe für behinderte Menschen
Wir wollen überall dort unterstützen, wo unbürokratische Hilfe notwendig ist, wo die normalen Mechanismen der Gesellschaft und des Staates nicht greifen, so formuliert Oberstleutnant René Leitgen die bisherigen und auch die künftigen Aufgaben des Kuratoriums Aktion für Behinderte in Nordthüringen e.V.. Das Kuratorium feiert heute seinen 7. Geburtstag. Am 3. Mai 1994 schlug die Geburtsstunde des Kuratoriums in Sondershausen. Gründungsmitglieder waren unter anderem Vertreter der Bundeswehr, der Polizei, von Behörden, der Wirtschaft und aus dem weiteren öffentlichen Leben der vier Nordthüringer Landkreise. Damals wie heute widmet sich das Kuratorium der unmittelbaren Betreuung körperlich, geistig und psychisch Behinderter sowie alter und hilfsbedürftiger Menschen. Auch sieben Jahre nach der Gründung sind die derzeit etwa 60 Mitglieder auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, wo sie helfend und unterstützend wirksam werden können. Dem Kuratorium geht es in erster Linie um die Hilfe bei Einzelschicksalen, Beispiele sind die Anschaffung eines Autos für einen behinderten Jungen aus dem Kyffhäuserkreis (siehe nnz-Archiv) oder die Übergabe eines Laptops, der mit einer entsprechenden Soft- und Hardware für Behinderte ausgerüstet wurde. Nutznießer dieser Aktion war eine junge Frau aus Roßleben...mehr dazu im nnz-Archiv
Was wird mit 245 Hortplätzen in Nordhäuser KITAs?
Es ist schon ziemlich verwirrend, wenn es um die Erhöhung der Elternbeiträge für die Kindertagesstätten in Nordhausen geht. Doch nach nnz-Informationen ist diese Diskussion wohl noch harmlos. In den kommenden Wochen stehen die Hortplätze in den Kindereinrichtungen auf der Kippe. Während der Hauptausschußsitzung des Stadtrates am Mittwoch (nnz berichtete) wurde dieses brisante Thema wohl nur zufällig angeschnitten. Noch will man vermutlich von allen Seiten die Öffentlichkeit scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Geht es bei der jetzigen Gebührendiskussion nur um mehr Geld von den Eltern, so stehen künftig Arbeitsplätze und Kindergärten auf der Streichliste...mehr dazu im nnz-Archiv
Bewährungsstrafe für Drogendealer verhängt
Ein Jahr lang hatte Jan K. in und um Nordhausen Drogen verkauft. Dabei soll es laut Anklageschrift auch keine Rolle für den jetzt 23jährigen gespielt haben, ob die Kunden minder- oder volljährig waren. Heute stand der Nordhäuser vor dem Amtsgericht der Rolandstadt. Das Gericht verurteilte den Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von einen Jahr, setzte die Strafe aber zu einer Bewährung von zwei Jahren aus. Der jetzigen Zeitsoldat hatte während der Verhandlung ein Teilgeständnis abgelegt, deshalb konnten ihn von den ursprünglich 50 zur Last gelegten Straftaten nur noch 20 nachgewiesen werden. Alle geladenen Zeugen wollten oder konnten heute nichts sagen, gegen sie stehen zum Teil weitere Ermittlungsverfahren an. Abgestritten hatte der Angeklagte allerdings, daß er bewußt Drogen an Minderjährige verkauft hatte. Seine Kunden, die er mit Marihuana versorgte, sollen dem Anschein nach gerade mal 18 Jahre alt gewesen sein. Der Zeitsoldat war von November 1998 bis April 1999 in Bosnien stationiert. Zu dieser Zeit habe er nach eigenen Aussagen mit dem Drogenkonsum angefangen. Seit April 2000 würde er selbst keine Drogen mehr nehmen.
Autor: nnzRegionales Herz, Kuratorium und Hortplätze
Bleicheröder Jugendpflegerin mit Herz für die Region
Man kennt sie in Bleicherode und Umgebung. Seit 1991 ist Karla Siemon in Sachen Jugendarbeit in der erfüllenden Gemeinde Bleicherode aktiv. Alles begann einst im städtischen Kulturhaus. 1993 besiegelten die Bleicheröder Stadtverwaltung und der Jugendhilfeverein Horizont ihre Zusammenarbeit. Seitdem liegt die Jugendarbeit der Bergarbeiterstadt in den fachlichen Händen des Vereins. Der Freizeittreff in der Braustraße ist eine gefragte Adresse für Kinder und Jugendliche. Dies beweisen jährliche Zahlen von ca. 14.000 Besuchen. Auch Schulklassen nutzen gern die Angebote des Hauses. Eltern wissen ihre Kinder besonders in den Ferien sinnvoll beschäftigt und gut betreut. Beherzt nimmt die Jugendpflegerin die jungen Menschen in die Verantwortung, wenn es um die Gestaltung und Renovierung der Klubräume geht, führt Diskussionen und berät, um ihre Schützlinge auf den richtigen Weg zu bringen... mehr dazu im nnz-Archiv
Sieben Jahre schnelle Hilfe für behinderte Menschen
Wir wollen überall dort unterstützen, wo unbürokratische Hilfe notwendig ist, wo die normalen Mechanismen der Gesellschaft und des Staates nicht greifen, so formuliert Oberstleutnant René Leitgen die bisherigen und auch die künftigen Aufgaben des Kuratoriums Aktion für Behinderte in Nordthüringen e.V.. Das Kuratorium feiert heute seinen 7. Geburtstag. Am 3. Mai 1994 schlug die Geburtsstunde des Kuratoriums in Sondershausen. Gründungsmitglieder waren unter anderem Vertreter der Bundeswehr, der Polizei, von Behörden, der Wirtschaft und aus dem weiteren öffentlichen Leben der vier Nordthüringer Landkreise. Damals wie heute widmet sich das Kuratorium der unmittelbaren Betreuung körperlich, geistig und psychisch Behinderter sowie alter und hilfsbedürftiger Menschen. Auch sieben Jahre nach der Gründung sind die derzeit etwa 60 Mitglieder auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, wo sie helfend und unterstützend wirksam werden können. Dem Kuratorium geht es in erster Linie um die Hilfe bei Einzelschicksalen, Beispiele sind die Anschaffung eines Autos für einen behinderten Jungen aus dem Kyffhäuserkreis (siehe nnz-Archiv) oder die Übergabe eines Laptops, der mit einer entsprechenden Soft- und Hardware für Behinderte ausgerüstet wurde. Nutznießer dieser Aktion war eine junge Frau aus Roßleben...mehr dazu im nnz-Archiv
Was wird mit 245 Hortplätzen in Nordhäuser KITAs?
Es ist schon ziemlich verwirrend, wenn es um die Erhöhung der Elternbeiträge für die Kindertagesstätten in Nordhausen geht. Doch nach nnz-Informationen ist diese Diskussion wohl noch harmlos. In den kommenden Wochen stehen die Hortplätze in den Kindereinrichtungen auf der Kippe. Während der Hauptausschußsitzung des Stadtrates am Mittwoch (nnz berichtete) wurde dieses brisante Thema wohl nur zufällig angeschnitten. Noch will man vermutlich von allen Seiten die Öffentlichkeit scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Geht es bei der jetzigen Gebührendiskussion nur um mehr Geld von den Eltern, so stehen künftig Arbeitsplätze und Kindergärten auf der Streichliste...mehr dazu im nnz-Archiv
Bewährungsstrafe für Drogendealer verhängt
Ein Jahr lang hatte Jan K. in und um Nordhausen Drogen verkauft. Dabei soll es laut Anklageschrift auch keine Rolle für den jetzt 23jährigen gespielt haben, ob die Kunden minder- oder volljährig waren. Heute stand der Nordhäuser vor dem Amtsgericht der Rolandstadt. Das Gericht verurteilte den Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von einen Jahr, setzte die Strafe aber zu einer Bewährung von zwei Jahren aus. Der jetzigen Zeitsoldat hatte während der Verhandlung ein Teilgeständnis abgelegt, deshalb konnten ihn von den ursprünglich 50 zur Last gelegten Straftaten nur noch 20 nachgewiesen werden. Alle geladenen Zeugen wollten oder konnten heute nichts sagen, gegen sie stehen zum Teil weitere Ermittlungsverfahren an. Abgestritten hatte der Angeklagte allerdings, daß er bewußt Drogen an Minderjährige verkauft hatte. Seine Kunden, die er mit Marihuana versorgte, sollen dem Anschein nach gerade mal 18 Jahre alt gewesen sein. Der Zeitsoldat war von November 1998 bis April 1999 in Bosnien stationiert. Zu dieser Zeit habe er nach eigenen Aussagen mit dem Drogenkonsum angefangen. Seit April 2000 würde er selbst keine Drogen mehr nehmen.
