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Nur noch integriert

Montag, 25. Februar 2008, 13:01 Uhr
Die Entwicklung Nordhausens bis zum Jahr 2020 ist Thema des nächsten „Nordhäuser Stadtgesprächs“. Über was da so alles gesprochen werden soll, das hat die nnz heute schon erfahren...


„Zum nächsten Stadtgespräch am 3. März lade ich alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser herzlich um 19 Uhr in das Audimax der Hochschule am Weinberghof ein“, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Beim Gespräch gehe es konkret um die Anregungen der Nordhäuser Bürgerschaft zum neuen Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das derzeit erstellt wird und im Frühsommer den Stadträten zur Beschlussfassung vorgestellt wird.

„Nach der Vorarbeit in Workshops soll insbesondere die breite Öffentlichkeit die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen und Vorstellungen in das Konzept einfließen zu lassen“, sagte Frau Rinke. Dazu sei am 3. März die Möglichkeit gegeben. Erläuterungen zum Konzept geben zu Beginn des „Nordhäuser Stadtgesprächs“ u.a. Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan sowie ein Vertreter des Planungsbüros, das mit der Erstellung des Konzeptes beauftragt ist.

Auslöser für die Planung des ISEK sind der aktuelle Entwicklungsstand von Demographie und Stadtumbau ebenso wie weitergehende Anforderungen des Fördermittelgebers an Qualität und Inhalt der Planungsgrundlagen.

Das ISEK soll - bezogen auf den Horizont 2020 - die wesentlichen Themenfelder der Stadtentwicklung zu einem integrierten Handlungskonzept zusammenführen, das unter Berücksichtigung der demographischen und wirtschaftsstrukturellen Rahmenbedingungen die Chancen der Stadt Nordhausen und ihrer Stadt- und Ortsteile für eine zukunftssichere Entwicklung nutzt. Damit soll trotz sinkender Einwohnerzahlen und einem wachsenden Anteil älterer Menschen eine gesamtstädtisch und auf Gebietsebene koordinierte und qualitätsvolle Entwicklung von Wohnen, Wirtschaft und Freiraum in Verbindung mit bedarfsgerechten technischen und sozialen Infrastrukturen sichergestellt werden. Das Ziel der Stabilisierung und weiteren Aufwertung der Innenstadt wird dabei für die Zukunft von Nordhausen als besonders wichtig eingestuft.

Ergänzend zum gesamtstädtischen Konzept sollen die Entwicklungsperspektiven für das Sanierungsgebiet Altstadt sowie das Stadtumbaugebiet Nordhausen Ost vertieft untersucht werden.
Autor: nnz

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