SPD-Urwahl: Freude und Trauer
Sonntag, 24. Februar 2008, 17:25 Uhr
Heute hat die Sozialdemokratie (ur)gewählt. Auch im Landkreis Nordhausen hatten drei Wahllokale ihre Türen geöffnet. Die nnz dem Ergebnis aus dem Landkreis und einen Trend für’s Land...
Gewählt (Foto: SPD)
Insgesamt wurden im Landkreis Nordhausen 126 Stimmen abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von rund 60 Prozent. 71 Sozis votierten dabei für Richard Dewes, 55 für Christoph Matschie. In der Kreisstadt sieht es anders aus. Bei zwei Enthaltungen wurden 33 Stimmen für Dewes und 41 für Matschie registriert. Im Wahllokal in Bleicherode erhielt Dewes 15 Stimmen, Matschie 6. Und dann noch der Südharz: In Ilfeld gaben 23 SPD-Mitglieder ihre Stimme für Dewes, nur acht konnte Matschie auf sich ziehen. Hinzu kommt eine Enthaltung.
Erfolge konnte das Dewes-Lager thüringenweit nur noch im Unstrut-Hainich-Kreis sowie im Saale-Holzland-Kreis verbuchen.
Für die SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Becker, die zum Dewes-Lager gehört, war es wichtig, dass sich ihr Kreisverband ihrer Intention angeschlossen habe. Wichtig sei Becker, dass landesweit eine 3 vorn steht. Man habe eigentlich zu wenig Zeit gehabt, um die Botschaft der politischen Veränderung zu transportieren. Der Weg war und ist richtig, wir sind vielleicht zu früh losgegangen, sagte eine enttäuschte Dagmar Becker zur nnz.
Autor: nnz
Gewählt (Foto: SPD)
Insgesamt wurden im Landkreis Nordhausen 126 Stimmen abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von rund 60 Prozent. 71 Sozis votierten dabei für Richard Dewes, 55 für Christoph Matschie. In der Kreisstadt sieht es anders aus. Bei zwei Enthaltungen wurden 33 Stimmen für Dewes und 41 für Matschie registriert. Im Wahllokal in Bleicherode erhielt Dewes 15 Stimmen, Matschie 6. Und dann noch der Südharz: In Ilfeld gaben 23 SPD-Mitglieder ihre Stimme für Dewes, nur acht konnte Matschie auf sich ziehen. Hinzu kommt eine Enthaltung.Erfolge konnte das Dewes-Lager thüringenweit nur noch im Unstrut-Hainich-Kreis sowie im Saale-Holzland-Kreis verbuchen.
Für die SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Becker, die zum Dewes-Lager gehört, war es wichtig, dass sich ihr Kreisverband ihrer Intention angeschlossen habe. Wichtig sei Becker, dass landesweit eine 3 vorn steht. Man habe eigentlich zu wenig Zeit gehabt, um die Botschaft der politischen Veränderung zu transportieren. Der Weg war und ist richtig, wir sind vielleicht zu früh losgegangen, sagte eine enttäuschte Dagmar Becker zur nnz.
