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Weit über die Stadt hinaus

Freitag, 22. Februar 2008, 13:55 Uhr
Vom Aueblick hat man in Nordhausen einen grandiosen Blick nicht nur über die Rolandstadt, sondern auch weit hinaus über das Land. Diesen Blick haben künftig Seniorinnen und Senioren. Ihnen steht eine Residenz offen. Die nnz war bei der Eröffnung dabei...

Eröffnung - Schlüsselübergabe (Foto: nnz) Eröffnung - Schlüsselübergabe (Foto: nnz)
WBG-Vorstandsvorsitzender Grimm übergibt den symbolischen Schlüssel an Residenzleiterin Brückner

Heute ist die K & S Seniorenresidenz feierlich eröffnet worden. Für den Bauherren und Investoren, die Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz, ist damit eine völlig neue Etappe abgeschlossen worden. Seit der politischen Wende im Jahr 1990 ist die Residenz der erste Neubau der Genossenschaft.

Rund sechs Wochen vor dem im vergangenen Jahr noch avisierten Termin konnte der Neubau mit einem Investitionsvolumen von rund sieben Millionen Euro realisiert werden. Betrieben wird die Pflegeeinrichtung durch die „K & S“ Unternehmensgruppe unter dem Namen „K & S“ SENIORENRESIDENZ Nordhausen, Partner der „WBG eG Südharz“.

Neben dem Generalunternehmer „Elbe“ Baubetreuungs- und Betriebsgesellschaft mbH haben vor allen Bau- und Ausbauunternehmen der Region von dem Neubau in Nordhausen-Nord profitiert. So waren zum Beispiel die Rohbauarbeiten an das Unternehmen Henning Bau GmbH in Urbach vergeben worden.

Mit den 120 Pflegeplätzen, die nun in dem Neubau zur Verfügung stehen, wurden parallel rund 55 neue Arbeitsplätze im betreuenden und pflegerischen Bereich geschaffen.

Während seiner Begrüßung umriß WBG-Chef Hans-Werner Grimm noch einmal die Historie des Baus und würdigte die fleißige Arbeit der Bauleute sowie die Unterstützung seitens der kommunalen Behören. K & S Vorstand Dr. Ralf Friedrichs wies darauf hin, daß Unterbringung und Betreuung der 120 Heininsassen nach modernsten pflege-wissenschaftlichen Erkenntnissen erfolge. Die neue Seniorenresidenz sei ein offenes Haus, Gäste seien immer herzlich willkommen. Nach einem Platz für sich und seine Frau wollte sich Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) zwar noch nicht umsehen, „dafür ist noch etwas Zeit“, aber der Politiker lobt das Engagement von K & S sowie der Nordhäuser Wohnungsbaugenossenschaft. Er freue sich, daß für alte Menschen ein solch schöner Bau entstanden sei und das auch noch innerhalb der Stadt. Auch der Nordhäuser Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) freute sich, in erster Linie über die durch den Neubau geschlossene Lücke in diesem Bereich der Stadt. Nach der Schlüsselübergabe wurde der Neubau durch Kaplan Friedel gesegnet.

Lichtdurchflutete und großzügig geschnittene Räume voll persönlicher Atmosphäre zeichnen sowohl die Einzel- und Doppelpflegezimmer als auch die Gemeinschaftsräume in der Seniorenresidenz aus. Die Ausstattung ist im ganzen Haus behindertengerecht und rollstuhlgeeignet, wie auch der bequem große Fahrstuhl über alle Ebenen des Hauses.

Politiker bei der Besichtigung (Foto: nnz) Politiker bei der Besichtigung (Foto: nnz)
Auch Minister und Bürgermeister snoezelen gern

Zu einem sicheren und geborgenen Zuhause bietet die Einrichtung nicht nur beste Betreuung durch qualifiziertes Personal und ein ganzheitliches Pflegekonzept; sondern die qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen allen Bewohnern auch ein außerordentliches Wohlfühl-Highlight vermitteln. Der Snoezelen-Raum (Foto mit Reinholz und Jendricke) zum Beispiel ist ein speziell eingerichteter Raum für sensorische Stimulierungen, die das Wohlbefinden fördern. Der gezielte Einsatz von Lichteffekten, Musik, Gerüchen, Geräuschen, Tastempfindungen und vieles andere bietet nicht nur angenehme Entspannung und sinnliche Anregung. Beim Snoezelen werden kognitive Verarbeitungsprozesse aktiviert und das Gehirn wird entsprechend angeregt.

Überall im Haus findet man Sitzgelegenheiten, die zu einem Plausch einladen. In der Cafeteria - erfahrungsgemäß ein beliebter Treffpunkt der Bewohner - werden auch Besucher und Gäste der Residenz verwöhnt, die selbstverständlich immer herzlich willkommen sind.

Von dem Angebot der neuen Einrichtung können sich Interessierte zwei Tage nach der offiziellen Eröffnung, am 24. Februar, zum Tag der offenen Tür von 13 Uhr bis 18 Uhr überzeugen.
Autor: nnz

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