Gespräche mit Zeitzeugen
Montag, 29. April 2002, 14:56 Uhr
Nordhausen (nnz). Besuch aus Belgien weilte heute in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Die Gäste legten unter anderem Kränze am ehemaligen Krematorium nieder.
Mehr als 100 belgische Schüler, Studenten und Professoren besuchten heute unter Leitung von Erziehungsministerin an der Poorten die Gedenkstätte Mittelbau-Dora bei Nordhausen. Dort informierten sie sich über die Arbeit der Gedenkstätte. Gleichzeitig gedachten sie der Toten des Lagers. Der Besuch kam auf Anregung ehemaliger Häftlinge zustande. Die Gästen nahmen darüber hinaus auch an einer Führung im Stollen des Kohnsteins teil. Danach kann es zu vielen persönlichen Gesprächen, so zum Beispiel zwischen dem ehemaligen Häftling Maurice Eyben und Ministerin van der Poorten (siehe nnz-Foto).
Für mehrere Hundert Belgier wurde das KZ Mittelbau-Dora zwischen 1943 und 1945 zum Todesort. Aber auch in Belgien selbst forderte das KZ Opfer: Tausende starben 1994/45 beim Beschuß Antwerpens und anderer belgischer Städte mit der V2-Rakete, die von Häftlingen im KZ Mittelbau-Dora hergestellt wurde.
Autor: nnz
Mehr als 100 belgische Schüler, Studenten und Professoren besuchten heute unter Leitung von Erziehungsministerin an der Poorten die Gedenkstätte Mittelbau-Dora bei Nordhausen. Dort informierten sie sich über die Arbeit der Gedenkstätte. Gleichzeitig gedachten sie der Toten des Lagers. Der Besuch kam auf Anregung ehemaliger Häftlinge zustande. Die Gästen nahmen darüber hinaus auch an einer Führung im Stollen des Kohnsteins teil. Danach kann es zu vielen persönlichen Gesprächen, so zum Beispiel zwischen dem ehemaligen Häftling Maurice Eyben und Ministerin van der Poorten (siehe nnz-Foto).Für mehrere Hundert Belgier wurde das KZ Mittelbau-Dora zwischen 1943 und 1945 zum Todesort. Aber auch in Belgien selbst forderte das KZ Opfer: Tausende starben 1994/45 beim Beschuß Antwerpens und anderer belgischer Städte mit der V2-Rakete, die von Häftlingen im KZ Mittelbau-Dora hergestellt wurde.
