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Bewegung im Quartier

Montag, 18. Februar 2008, 14:12 Uhr
Es ist die fast unendliche Geschichte in Nordhausen: Die Revitalisierung des Quartiers entlang der Bäckerstraße. Jetzt aber scheint Bewegung in die verfahrene „Kiste“ zu kommen...

Kommt hier Bewegung rein? (Foto: SVN) Kommt hier Bewegung rein? (Foto: SVN)
Liegt seit Jahren brach – Quartier an der Bäckerstraße | Foto: Archiv Stadtverwaltung

Wie Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) heute gegenüber der nnz andeutete, habe der Grundstücksbesitzer der in Privathand befindlichen Teilflächen ein gewisses Verkaufsinteresse signalisiert. Das wolle die Stadtverwaltung auf jeden Fall aufnehmen und schnellstmöglich in Verhandlungen einsteigen. Bei diesem Standort habe man von der Entwicklung her mehrere Vorteile, ergänzte Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klann (CDU). So gebe es zum Beispiel bereits Ergebnisse eines Wettbewerbsverfahrens für junge Architekten (siehe hierzu auch im nnz-Archiv). Darunter seien vielversprechende Ideen, die man in konkretere Planungen aufnehmen können.

Allerdings, das gaben Rinke und Klaan zu bedenken, sei die Nachfrage nach Wohnungen im Bereich der Nordhäuser Altstadt in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Das treffe auch für die privaten Investitionen zu. Inwieweit das auch für das Areal an der Bäckerstraße gelte, müsse ausgelotet werden. Auf jeden Fall könnte sich Rinke vorstellen, dass die großen Wohnungsbauunternehmen in der Altstadt eine Vorreiterrolle übernehmen könnten.

Wie auch immer: Das Problem der Bäckerstraße sind die riesigen Kellerräume, die sich bis zu drei und mehr Etagen unter der Oberfläche entlang ziehen. Die stehen vermutlich immer noch unter Denkmalschutz und würden einem Investor viel, viel Geld kosten, selbst bei der einst diskutierten Tiefgaragenvariante.
Autor: nnz

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