Dauer-Bummler
Donnerstag, 14. Februar 2008, 13:12 Uhr
Seit Montag sind die Klassenräume in den Schulen wieder besetzt. Einige Stühle bleiben wohl trotzdem leer. Schule schwänzen ist mittlerweile in beliebter Ausgleich zum Schulstreß geworden. Die nnz mit aktuellen Zahlen...
Mal einen oder zwei Tage blau machen, das ist heute kein Problem mehr und deshalb äußerst beliebt – wie Insider meinen, in allen Schulformen. Doch wenn das Fernbleiben in echte Schulbummelei ausartet, dann kümmert sich der Staat um derartige Schwänzer. Da werden die 14 bis 18 Jährigen schon mal mit dem Polizei-Taxi Zuhause abgeholt und zur Schule gebracht. Doch meist, so wird es auf diversen Schulhäfen geflüstert, büxen die NullBocker nach den ersten Stunden sowieso wieder aus.
Erziehung zu grundlegender Disziplin und Ordnung ist wohl kaum noch Schulsache. Wenn die auch im Elternhaus - aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr anzutreffen ist, dann ist meist Schluß mit lustig. Zwischen- oder manchmal auch Endstation ist das Amtsgericht in Nordhausen.
Gab es im Schuljahr 2004/2005 zum Beispiel 104 Verfahren wegen Schulbummelei, so registrierte das Landratsamt im vergangenen Schuljahr 141 Verfahren. Aktuell stehen 57 zu Buche, was jedoch längst keinen Anlaß zum Optimismus gibt. Schließlich sind die Außentemperaturen alles andere als gemütlich. Der Hang zur Null-Bock-Mentalität wird um so ausgeprägter, je näher das Schuljahresende rückt.
Bei schweren Fällen der Schulbummelei gibt es jedoch – statistisch gesehen – eine leichte Entwarnung: Hier wurden im Schuljahr 2006/2007 nur noch 25 Verfahren durchgeführt, die eine Anordnung von Arbeitsleistungen durch das Amtsgericht zur Folge hatten. Ein Schuljahr davor waren es noch 47. Aktuelle Zahlen liegen derzeit nicht vor.
Autor: nnzMal einen oder zwei Tage blau machen, das ist heute kein Problem mehr und deshalb äußerst beliebt – wie Insider meinen, in allen Schulformen. Doch wenn das Fernbleiben in echte Schulbummelei ausartet, dann kümmert sich der Staat um derartige Schwänzer. Da werden die 14 bis 18 Jährigen schon mal mit dem Polizei-Taxi Zuhause abgeholt und zur Schule gebracht. Doch meist, so wird es auf diversen Schulhäfen geflüstert, büxen die NullBocker nach den ersten Stunden sowieso wieder aus.
Erziehung zu grundlegender Disziplin und Ordnung ist wohl kaum noch Schulsache. Wenn die auch im Elternhaus - aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr anzutreffen ist, dann ist meist Schluß mit lustig. Zwischen- oder manchmal auch Endstation ist das Amtsgericht in Nordhausen.
Gab es im Schuljahr 2004/2005 zum Beispiel 104 Verfahren wegen Schulbummelei, so registrierte das Landratsamt im vergangenen Schuljahr 141 Verfahren. Aktuell stehen 57 zu Buche, was jedoch längst keinen Anlaß zum Optimismus gibt. Schließlich sind die Außentemperaturen alles andere als gemütlich. Der Hang zur Null-Bock-Mentalität wird um so ausgeprägter, je näher das Schuljahresende rückt.
Bei schweren Fällen der Schulbummelei gibt es jedoch – statistisch gesehen – eine leichte Entwarnung: Hier wurden im Schuljahr 2006/2007 nur noch 25 Verfahren durchgeführt, die eine Anordnung von Arbeitsleistungen durch das Amtsgericht zur Folge hatten. Ein Schuljahr davor waren es noch 47. Aktuelle Zahlen liegen derzeit nicht vor.
