Ost-Rock vom Feinsten zum 1. Mai (1)
Donnerstag, 25. April 2002, 11:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Der 1. Mai ist traditionell des Gewerkschaften vorbehalten. Doch auch Fans ostdeutscher Rockmusik sollten sich diesen Termin im Jahr 2002 genau merken. Der Thüringer DGB hat drei Kultbands aus Sachsen nach Nordhausen geholt. nnz stellt sie vor und weckt damit vielleicht die eine oder andere Erinnerung.
Im Jahr 1969 war es, da gründete der Flötist, Saxophonist und spätere Bandleader Bernd Aust mit seinen Freunden Wolfgang Riedel und Peter Ludewig die Gruppe electra. Die Jungs studierten damals an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden. Das war schließlich auch der Ausgangspunkt einer Karriere, zu deren Bilanz sieben Langspielplatten, unzählige Rundfunkproduktionen und Preise auf Festivals gehören.
Die Verbundenheit mit der traditionsreichen Kunststadt Dresden war für electra wie ein ständiger schöpferischer Impuls. Und so gibt es einen Faden, der sich in ihren Konzerten und Plattenproduktionen über das Frühwerk Tritt ein in den Dom, über die Ära des Art Rock und der LP Adaptionen bis zu jüngsten Veröffentlichungen nachvollziehen lässt.
Die erste LP mit dem ersten großen Hit und Klassiker der Band Tritt ein in den Dom hat Stephan Trepte durch seine Stimme maßgeblich geprägt. Jetzt steht er wieder als Sänger von electra auf der Bühne. Wer den Mann lange Zeit nicht gehört hat, merkt erst beim Wiederhören, wie sehr diese Stimme gefehlt hat. Seit einem denkwürdigen Konzert im September 1996, zu dem auch das Gründungsmitglied Mampe Peter Ludewig eingeladen war, steht auch er nach langjähriger Trennung wieder als Gast auf der Bühne.
Derzeit ist electra wie folgt besetzt: Bernd Aust (fl,sax, keyb), Wolfgang Riedel (bg), Andreas Leuschner (Keyb), Ekkehard Lipske (git) und Falk Möckel (dr). Als Gäste agieren Trepte und Ludewig. Und vielleicht sind diese Jungs auch in Nordhausen am 1. Mai ab 13 Uhr vor dem Rathaus zu hören und zu sehen.
Autor: nnz
Im Jahr 1969 war es, da gründete der Flötist, Saxophonist und spätere Bandleader Bernd Aust mit seinen Freunden Wolfgang Riedel und Peter Ludewig die Gruppe electra. Die Jungs studierten damals an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden. Das war schließlich auch der Ausgangspunkt einer Karriere, zu deren Bilanz sieben Langspielplatten, unzählige Rundfunkproduktionen und Preise auf Festivals gehören.Die Verbundenheit mit der traditionsreichen Kunststadt Dresden war für electra wie ein ständiger schöpferischer Impuls. Und so gibt es einen Faden, der sich in ihren Konzerten und Plattenproduktionen über das Frühwerk Tritt ein in den Dom, über die Ära des Art Rock und der LP Adaptionen bis zu jüngsten Veröffentlichungen nachvollziehen lässt.
Die erste LP mit dem ersten großen Hit und Klassiker der Band Tritt ein in den Dom hat Stephan Trepte durch seine Stimme maßgeblich geprägt. Jetzt steht er wieder als Sänger von electra auf der Bühne. Wer den Mann lange Zeit nicht gehört hat, merkt erst beim Wiederhören, wie sehr diese Stimme gefehlt hat. Seit einem denkwürdigen Konzert im September 1996, zu dem auch das Gründungsmitglied Mampe Peter Ludewig eingeladen war, steht auch er nach langjähriger Trennung wieder als Gast auf der Bühne.
Derzeit ist electra wie folgt besetzt: Bernd Aust (fl,sax, keyb), Wolfgang Riedel (bg), Andreas Leuschner (Keyb), Ekkehard Lipske (git) und Falk Möckel (dr). Als Gäste agieren Trepte und Ludewig. Und vielleicht sind diese Jungs auch in Nordhausen am 1. Mai ab 13 Uhr vor dem Rathaus zu hören und zu sehen.
