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Wirtschaftsförderung für Altstadt

Mittwoch, 24. April 2002, 18:50 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Stadt Nordhausen geht weiter auf die Händler und Gewerbetreibenden in der Altstadt zu. Das sieht der geänderte Entwurf „der Satzung über Sondernutzungen“ vor.


Wenn Gewerbetreibende einen Blumenkübel, einen Tisch oder einen Stuhl künftig vor ihr Geschäft oder ihre Lokalität stellen wollen, dann werden sie nicht mehr zur Kasse gebeten. Diesem Wunsch aus der Altstadt soll nun entsprochen werden. Der Stadt gehen dadurch zwar jährlich rund 3.000 Euro verloren, trotzdem haben die Wächter des Geldes im Finanzausschuß bereits positiv für das Verwaltungsansinnen votiert.

Im unmittelbaren Zusammenhang mit der Altstadt wird auch die künftige Gestaltung des Pferdemarkte stehen (siehe gestern in der nnz). Die Gespräche mit potentiellen Investoren würden sich in einer sehr konkreten Phase befinden, sagte heute Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Den Planungsvorschlägen seien bei aller Unterschiedlichkeit zwei Eckpunkte ähnlich. So schlagen alle noch im Rennen befindlichen Investoren vor, die Altstadt und den Bereich des Pferdemarktes in eine verkehrberuhigte Zone zu verwandeln. Hier müsse vor allem in der Altstadt ein Kompromiß zwischen den Forderungen der Händler und dem Anliegen der Bewohner erreicht werden.

Weiterhin werden sich die Planungen nur auf den Bereich des ehemaligen Polizeigebäudes sowie des angrenzenden Parkplatzes beschränken. Eine Ausweitung in Richtung Blasiikirchplatz sei nicht vorgesehen, weil seitens der Planer kein Bedarf bestehe. Hinzu kommen schwierige Eigentumsverhältnisse.
Autor: nnz

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