Stinkt es in Nordhausen?
Mittwoch, 24. April 2002, 15:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Dieser etwas ungewöhnlichen Frage sind in dieser Woche mehrere interessierte Nordhäuser nachgegangen. Sie trafen sich auf dem Gelände der van Asten Tierzucht.
Hintergrund des Besuches im Tierzucht-Unternehmen war das Ansinnen, die anfallende Gülle in einem Zwischenlager bei Himmelgarten zu deponieren. Dagegen hatte sich unter anderem eine Bürgerinitiative gewandt (siehe auch nnz-Archiv). Während der Betriebsbesichtigung konnten sich die Neugierigen, darunter auch Nordhäuser Stadträte, überzeugen, dass in den zurückliegenden Jahren in beträchtlichen Größen an der Darre investiert wurde.
Durch die Installierung einer Biogas-Anlage würde die so behandelte Gülle bei weitem nicht mehr so stinken, als wenn sie unbehandelt sei. Das Problem mit dem Zwischenlager sei daher eher ein logistisches. An dem beabsichtigten Standort könne es auf keinen Fall errichtet werden. Dagegen sprechen sowohl der zu erwartende Einschnitt ins Landschaftsbild sowie der Tourismus. Vertreter des Unternehmens machten hingegen deutlich, dass man an einem eventuellen Flächentausch durchaus interessiert sei. Hier seien möglichst die Kommunen mit ins Spiel zu bringen.
Ein weiteres Thema, das am Montag angesprochen wurde, war der Gestank, der von den Schweinen selbst ausgehe. Abhilfe soll auch hier in Form einer modernen Abgasanlage geschaffen werden, wurde angekündigt. Der jetzige Zustand sei für viele Nordhäuser nicht ertragbar.
Eine weitere Informationsveranstaltung soll es heute um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Leimbach geben. Dazu seien vor allem die Einwohner der betroffenen Gemeinden eingeladen.
Autor: nnzHintergrund des Besuches im Tierzucht-Unternehmen war das Ansinnen, die anfallende Gülle in einem Zwischenlager bei Himmelgarten zu deponieren. Dagegen hatte sich unter anderem eine Bürgerinitiative gewandt (siehe auch nnz-Archiv). Während der Betriebsbesichtigung konnten sich die Neugierigen, darunter auch Nordhäuser Stadträte, überzeugen, dass in den zurückliegenden Jahren in beträchtlichen Größen an der Darre investiert wurde.
Durch die Installierung einer Biogas-Anlage würde die so behandelte Gülle bei weitem nicht mehr so stinken, als wenn sie unbehandelt sei. Das Problem mit dem Zwischenlager sei daher eher ein logistisches. An dem beabsichtigten Standort könne es auf keinen Fall errichtet werden. Dagegen sprechen sowohl der zu erwartende Einschnitt ins Landschaftsbild sowie der Tourismus. Vertreter des Unternehmens machten hingegen deutlich, dass man an einem eventuellen Flächentausch durchaus interessiert sei. Hier seien möglichst die Kommunen mit ins Spiel zu bringen.
Ein weiteres Thema, das am Montag angesprochen wurde, war der Gestank, der von den Schweinen selbst ausgehe. Abhilfe soll auch hier in Form einer modernen Abgasanlage geschaffen werden, wurde angekündigt. Der jetzige Zustand sei für viele Nordhäuser nicht ertragbar.
Eine weitere Informationsveranstaltung soll es heute um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Leimbach geben. Dazu seien vor allem die Einwohner der betroffenen Gemeinden eingeladen.
