nnz-online

Auf Werbetour

Mittwoch, 06. Februar 2008, 11:46 Uhr
Drei neue Mitglieder des Nordhäuser Stadtrates gibt es seit der Eingemeindung von Rodishain, Stempeda und Petersdorf. Und schon ging das Werben der Fraktionen los. Mit teilweisem Erfolg...


Köge, Wieninger (Foto: nnz) Köge, Wieninger (Foto: nnz) Aufgrund der Eingemeindungen von Petersdorf, Stempeda und Rodishain in die Stadt Nordhausen wurde auch der Stadtrat der Rolandstadt um jeweils ein neues Stadtratsmitglied aus jedem neuen Ortsteil erweitert. Waren es früher in Nordhausen 36 Stadträte, so sind es jetzt 39 Stadträte plus dem Sitz der Oberbürgermeisterin. Dazu kommen noch mit beratender Stimme die 11 Ortsbürgermeister aus den verschiedenen Ortsteilen der Stadt.

Die SPD-Fraktion konnte da zum Beispiel ein neues Mitglied vermelden. Für Rodishain ist nun Karl-Friedrich Köge (auf dem Bild mit Andresas Wieninger) in der sozialdemokratischen Politmannschaft vertreten. „Um die Interessen meiner Ortschaft am besten zu vertreten, habe ich mich entschlossen, künftig als Parteiloser in der großen SPD-Fraktion mitzuarbeiten“, erklärte jetzt Köge. Fraktionschef Andreas Wieninger (SPD) freute sich über den Zuwachs in seiner Fraktion auf nun 12 Mitglieder.

Freude auch bei den Christdemokraten – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Die konnten auch einen Stadtrat aus den Ortsteilen überzeugen: Martin Uebner. Wie Fraktionschef Norbert Klodt der nnz auf Anfrage sagte, hatte sich Uebner nach Gesprächen mit dem Fraktionsvorstand zu einer Mitarbeit bereiterklärt, damit verfügt die CDU-Fraktion nun über 15 Sitze. Im Übrigen habe man mit allen neuen Stadträten geredet. Und noch eine Erfolgsmeldung gibt es auch dem konservativen Lager des Stadtrates: Tilly Pape, die langjährige Vorsitzende des Finanzausschusses ist jetzt Mitglied der CDU. Bislang arbeitete sie als Parteilose in der christdemokratischen Stadtratsfraktion mit.

Beim Werben um neue Mitglieder in Fraktion und Gruppe sind die Linke und die FDP-Gruppe bislang leer ausgegangen. „Wir gehen das eher defensiv an und wollen niemanden drängen“, sagte Fraktionsvorsitzende Barbara Schenke der nnz. „Wer bei uns mitarbeiten will, der ist herzlich willkommen“, eine Zusammenarbeit mit den neuen Stadträten sei aber auch ohne fraktionelle Heimat möglich, so Schenke.

Und da bleibt ja wohl nur noch Norbert Schneider übrig.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de