Erfolgsgeschichte
Mittwoch, 06. Februar 2008, 08:45 Uhr
Von Nordhausen in die Welt. So in der Tat könnte die bisherige Historie des Geschäftsbereiches Umwelttechnik der Schachtbau Nordhausen GmbH umschrieben werden. Seinen Anfang nahm alles mit dem Bau der neue Kläranlage in Nordhausen. Das war Anfang der 90er Jahre...
Blick in die riesige Schachtbau-Halle an der Nordhäuser Bleiche
Aktuell sind die Nordhäuser Schachtbauer an zwei Kläranlagenerweiterungen in Nordrhein-Westfalen sowie an Anlagenneubauten in der Nähe von Erlangen bzw. Karlsruhe aktiv, im Januar wurde die Erweiterung der Kläranlage Rosental in Leipzig fertig gestellt.
Der Markt in Deutschland ist relativ gesättigt, die Kommunen haben ihre Kläranlagen weitestgehend gebaut. Auch aus diesem Grund ist das Ausland sehr interessant, beschreibt Vertriebsleiter Volker Jahn, der seit der Gründung des Geschäftsbereiches dabei ist, die Situation.
Ein Schwerpunkt der künftigen unternehmerischen Ausrichtung liegt daher für das Nordhäuser Unternehmen ganz klar im Ausland, hier vor allem in den neuen EU-Mitgliedsländern Ungarn, Rumänien und Bulgarien. In Ungarn wird zur Zeit durch einen jungen neuen Mitarbeiter (Sven Pyszora), der als Absolvent der FH Nordhausen seit Herbst 2007 beim Schachtbau als Ingenieur im Umwelttechnikbereich angestellt ist, eine detaillierte Marktuntersuchung erstellt.
Pyszora, Biermann, Jahn (v.l.n.r.)
Nun ist das nicht etwa so, dass inländische Kapazitäten abgebaut und im Ausland aufgebaut werden. Wir handeln nicht nach dem Motto ‚Tausche Ausland gegen Deutschland’, vielmehr sollen zusätzliche Märkte erschlossen werden, macht Geschäftsbereichsleiter Thomas Biermann klar.
Das wiederum ist neben einem wachsenden unternehmerischen Erfolg auch eine Chance für junge Fachleute, in erster Linie für sprachlich gut ausgebildete Absolventen von Universitäten und Hochschulen. Parallel dazu werden bei dieser strategischen Ausrichtung auch Fachkräfte im gewerblichen Leitungsbereich gesucht.
In den neuen Märkten wird neben der Analyse des Umfeldes auch das mögliche WIE des künftigen unternehmerischen Agierens untersucht. Handelt man allein oder mit einem dortigen Partner? Die Favorisierung liegt bei der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH eindeutig auf der zweiten Variante. Da müssen viele Facetten des gemeinsamen Handelns abgecheckt werden, zum Schluß müssen all diese Komponenten einfach stimmen.
Neben dieser geplanten, zielgerichteten strategischen Ausrichtung des Geschäftsbereiches Umwelttechnik werden selbstverständlich auch Projektchancen genutzt. Erst im Januar ist ein Kooperationsabkommen mit einer spanischen Bau-Gruppe abgeschlossen worden. Gemeinsam sollen fünf Kläranlagen im Süden der iberischen Halbinsel gebaut werden. Ein weiteres gemeinsames Vorhaben in Syrien befindet sich in Vorbereitung.
Parallel zu der erfolgreichen Entwicklung Geschäftsfeld der Kläranlagen macht auch der Bau von Biogasanlagen große Fortschritte. Hier liegt momentan der Fokus auf dem Inland. Derzeit entstehen Anlagen bei Mühlhausen sowie in Ostwestfalen/Lippe (NRW). Gerade in diesem Bereich sollen die Aktivitäten der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH in den kommenden Jahren ebenso deutlich verstärkt werden. So ist momentan zum Beispiel die Errichtung eines Bioenergieparks in Hof/Saale für 3 MW in Vorbereitung, die Baugenehmigung nach Bundesemissionsschutzgesetz liegt mittlerweile vor.
Die 43 Mitarbeiter des Geschäftsbereiches Umwelttechnik – sie stellen die Stammmannschaft dar – haben genügend Arbeit. Mehr noch, das Personal muss aufgestockt werden, gibt Thomas Biermann unumwunden zu. Mitarbeiter, die sich für längere Zeit im Ausland aufhalten, die fehlen im Inland, die fehlen am Stammsitz in Nordhausen. Qualifizierte Fachkräfte, sowohl im ingenieurtechnischen, als auch im gewerblichen Bereich sind daher gesucht. Das wissen die Nordhäuser Schachtbauer. Sie sind sich aber auch gewiß, dass die Arbeitsplätze im Nordhäuser Unternehmen attraktiv, zukunftssicher und mitunter nicht alltäglich sind.
Autor: nnzBlick in die riesige Schachtbau-Halle an der Nordhäuser Bleiche
Aktuell sind die Nordhäuser Schachtbauer an zwei Kläranlagenerweiterungen in Nordrhein-Westfalen sowie an Anlagenneubauten in der Nähe von Erlangen bzw. Karlsruhe aktiv, im Januar wurde die Erweiterung der Kläranlage Rosental in Leipzig fertig gestellt.
Der Markt in Deutschland ist relativ gesättigt, die Kommunen haben ihre Kläranlagen weitestgehend gebaut. Auch aus diesem Grund ist das Ausland sehr interessant, beschreibt Vertriebsleiter Volker Jahn, der seit der Gründung des Geschäftsbereiches dabei ist, die Situation.
Ein Schwerpunkt der künftigen unternehmerischen Ausrichtung liegt daher für das Nordhäuser Unternehmen ganz klar im Ausland, hier vor allem in den neuen EU-Mitgliedsländern Ungarn, Rumänien und Bulgarien. In Ungarn wird zur Zeit durch einen jungen neuen Mitarbeiter (Sven Pyszora), der als Absolvent der FH Nordhausen seit Herbst 2007 beim Schachtbau als Ingenieur im Umwelttechnikbereich angestellt ist, eine detaillierte Marktuntersuchung erstellt.
Pyszora, Biermann, Jahn (v.l.n.r.)
Nun ist das nicht etwa so, dass inländische Kapazitäten abgebaut und im Ausland aufgebaut werden. Wir handeln nicht nach dem Motto ‚Tausche Ausland gegen Deutschland’, vielmehr sollen zusätzliche Märkte erschlossen werden, macht Geschäftsbereichsleiter Thomas Biermann klar.
Das wiederum ist neben einem wachsenden unternehmerischen Erfolg auch eine Chance für junge Fachleute, in erster Linie für sprachlich gut ausgebildete Absolventen von Universitäten und Hochschulen. Parallel dazu werden bei dieser strategischen Ausrichtung auch Fachkräfte im gewerblichen Leitungsbereich gesucht.
In den neuen Märkten wird neben der Analyse des Umfeldes auch das mögliche WIE des künftigen unternehmerischen Agierens untersucht. Handelt man allein oder mit einem dortigen Partner? Die Favorisierung liegt bei der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH eindeutig auf der zweiten Variante. Da müssen viele Facetten des gemeinsamen Handelns abgecheckt werden, zum Schluß müssen all diese Komponenten einfach stimmen.
Neben dieser geplanten, zielgerichteten strategischen Ausrichtung des Geschäftsbereiches Umwelttechnik werden selbstverständlich auch Projektchancen genutzt. Erst im Januar ist ein Kooperationsabkommen mit einer spanischen Bau-Gruppe abgeschlossen worden. Gemeinsam sollen fünf Kläranlagen im Süden der iberischen Halbinsel gebaut werden. Ein weiteres gemeinsames Vorhaben in Syrien befindet sich in Vorbereitung.
Parallel zu der erfolgreichen Entwicklung Geschäftsfeld der Kläranlagen macht auch der Bau von Biogasanlagen große Fortschritte. Hier liegt momentan der Fokus auf dem Inland. Derzeit entstehen Anlagen bei Mühlhausen sowie in Ostwestfalen/Lippe (NRW). Gerade in diesem Bereich sollen die Aktivitäten der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH in den kommenden Jahren ebenso deutlich verstärkt werden. So ist momentan zum Beispiel die Errichtung eines Bioenergieparks in Hof/Saale für 3 MW in Vorbereitung, die Baugenehmigung nach Bundesemissionsschutzgesetz liegt mittlerweile vor.
Die 43 Mitarbeiter des Geschäftsbereiches Umwelttechnik – sie stellen die Stammmannschaft dar – haben genügend Arbeit. Mehr noch, das Personal muss aufgestockt werden, gibt Thomas Biermann unumwunden zu. Mitarbeiter, die sich für längere Zeit im Ausland aufhalten, die fehlen im Inland, die fehlen am Stammsitz in Nordhausen. Qualifizierte Fachkräfte, sowohl im ingenieurtechnischen, als auch im gewerblichen Bereich sind daher gesucht. Das wissen die Nordhäuser Schachtbauer. Sie sind sich aber auch gewiß, dass die Arbeitsplätze im Nordhäuser Unternehmen attraktiv, zukunftssicher und mitunter nicht alltäglich sind.


