Gemeinsam zerstört
Dienstag, 05. Februar 2008, 12:18 Uhr
Zerstörung war das Ziel, so könnte eine konkrete Zusammenarbeit zwischen der MAXIMATOR GmbH und der Nordhäuser Fachhochschule überschrieben werden. Gemeinsam arbeiten Unternehmen und Bildungseinrichtung an Transportsystemen der Zukunft und wir haben die Einzelheiten...
Alternativen zu Pipelines
Seit einigen Jahren engagiert sich die Maximator GmbH für eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Fachhochschule in Nordhausen. So sind erst im vergangenen Jahr Forschungen von Prof. Dr.-Ing. Gerd Mühlenbeck unterstützt worden. Professor Mühlenbeck und seine Studenten haben sich im Bereich der technischen Mechanik und Anlagentechnik der Entwicklung von Alternativen zu Pipelines für den Transport von Gasen verschrieben. Künftig sollen Gase unter hohen Drücken mit Kesselwagen transportiert werden können, die zudem aus leichten Materialien bestehen. Im konkreten Fall handelt es sich um eine Wicklung aus einem Carbon-Glasfaser-Hybrid.
Kompetenz von Maximator gefragt
Und für derartige Forschungen bedarf es einer spezialisierten Prüftechnik und ingenieurtechnischer Kompetenz, über die die Hochdruck-Experten der Maximator GmbH verfügen. Die Maximator-Geschäftsleitung sagte unkompliziert ihre volle Unterstützung zu. Das Unternehmen stellte den Forschern eine moderne Prüfeinheit und das entsprechende Fachpersonal für die notwendige Berstdruckprüfung zur Verfügung. In diesem konkreten Fall der Kooperation war es eine Pumpe der GX-Reihe, die Drücke bis zu 1.000 bar erzeugen kann. Darüber hinaus wurden die Versuche auf dem Gelände des Brand- und Katastrophenschutzes des Landkreises Nordhausen von zwei Monteuren sowie Michael Bierwisch als Fachingenieur begleitet.
Keine Einbahnstraße
Doch die Zusammenarbeit zwischen Maximator und der Fachhochschule ist keine Einbahnstraße. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen mit seinen Standorten in Zorge (Niedersachsen) und Nordhausen drei Praktikumplätze bereitgestellt, unter anderen wurde ein Gefahrstoffkataster erstellt. Im Rahmen der Internationalen Projektwoche an der FH arbeitete eine Projektgruppe mit einem russischen Professor zur Einführung eines effizienten Umweltmanagementsystems im Unternehmen.
Zusammenarbeit mit Zukunft
Nach gemeinsamen Angaben von Prof. Mühlenbeck und der MAXIMATOR-Geschäftsleitung kennzeichne die Zusammenarbeit von Maximator und der Hochschule auch die Tatsache, daß die Maximator GmbH bereits fünf Absolventen der Fachhochschule eingestellt habe. Michael Bierwisch von der MAXIMATOR GmbH dazu: Diese Kooperation ist keine Einbahnstraße. Gemeinsam nutzt man die Möglichkeiten und Ressourcen des anderen Partners. In dieser Kooperation zwischen Wirtschaft und Forschung entsteht eine Win-Win-Situation. Ich bin mir sicher, daß die Zusammenarbeit zwischen unserer Firma und der Nordhäuser Fachhochschule weiter ausgebaut werden wird.
Der positive Ausgang der Berstdruckprüfung hat für die FH in Nordhausen und deren Forscherteam eine wesentliche Bedeutung. Durch die aufwendige Auswertung der Versuchsdaten sind die Studierenden um Prof. Mühlenbeck nicht nur in ihren bisherigen Ergebnissen bestätigt worden, sie können ihre Forschungen konsequent fortsetzen.
Autor: nnzAlternativen zu Pipelines
Seit einigen Jahren engagiert sich die Maximator GmbH für eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Fachhochschule in Nordhausen. So sind erst im vergangenen Jahr Forschungen von Prof. Dr.-Ing. Gerd Mühlenbeck unterstützt worden. Professor Mühlenbeck und seine Studenten haben sich im Bereich der technischen Mechanik und Anlagentechnik der Entwicklung von Alternativen zu Pipelines für den Transport von Gasen verschrieben. Künftig sollen Gase unter hohen Drücken mit Kesselwagen transportiert werden können, die zudem aus leichten Materialien bestehen. Im konkreten Fall handelt es sich um eine Wicklung aus einem Carbon-Glasfaser-Hybrid.
Kompetenz von Maximator gefragt
Und für derartige Forschungen bedarf es einer spezialisierten Prüftechnik und ingenieurtechnischer Kompetenz, über die die Hochdruck-Experten der Maximator GmbH verfügen. Die Maximator-Geschäftsleitung sagte unkompliziert ihre volle Unterstützung zu. Das Unternehmen stellte den Forschern eine moderne Prüfeinheit und das entsprechende Fachpersonal für die notwendige Berstdruckprüfung zur Verfügung. In diesem konkreten Fall der Kooperation war es eine Pumpe der GX-Reihe, die Drücke bis zu 1.000 bar erzeugen kann. Darüber hinaus wurden die Versuche auf dem Gelände des Brand- und Katastrophenschutzes des Landkreises Nordhausen von zwei Monteuren sowie Michael Bierwisch als Fachingenieur begleitet.
Keine Einbahnstraße
Doch die Zusammenarbeit zwischen Maximator und der Fachhochschule ist keine Einbahnstraße. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen mit seinen Standorten in Zorge (Niedersachsen) und Nordhausen drei Praktikumplätze bereitgestellt, unter anderen wurde ein Gefahrstoffkataster erstellt. Im Rahmen der Internationalen Projektwoche an der FH arbeitete eine Projektgruppe mit einem russischen Professor zur Einführung eines effizienten Umweltmanagementsystems im Unternehmen.
Zusammenarbeit mit Zukunft
Nach gemeinsamen Angaben von Prof. Mühlenbeck und der MAXIMATOR-Geschäftsleitung kennzeichne die Zusammenarbeit von Maximator und der Hochschule auch die Tatsache, daß die Maximator GmbH bereits fünf Absolventen der Fachhochschule eingestellt habe. Michael Bierwisch von der MAXIMATOR GmbH dazu: Diese Kooperation ist keine Einbahnstraße. Gemeinsam nutzt man die Möglichkeiten und Ressourcen des anderen Partners. In dieser Kooperation zwischen Wirtschaft und Forschung entsteht eine Win-Win-Situation. Ich bin mir sicher, daß die Zusammenarbeit zwischen unserer Firma und der Nordhäuser Fachhochschule weiter ausgebaut werden wird.
Der positive Ausgang der Berstdruckprüfung hat für die FH in Nordhausen und deren Forscherteam eine wesentliche Bedeutung. Durch die aufwendige Auswertung der Versuchsdaten sind die Studierenden um Prof. Mühlenbeck nicht nur in ihren bisherigen Ergebnissen bestätigt worden, sie können ihre Forschungen konsequent fortsetzen.

