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Europaabgeordnete zeigt Verständnis für Ängste der Menschen in Goldener Aue

Montag, 20. November 2000, 16:57 Uhr
Nordhausen (nnz). Die SPD-Europaabgeordnete Margot Keßler traf sich vor einiger Zeit mit Vertretern der Bürgerinitiative "Rettung der Goldenen Aue". Dabei trug die BI ihre Argumente gegen das geplante Industriegebiet vor. Margot Keßler stellte bei dieser Gelegenheit heraus, dass sich es bei der Initiative um ein legitimes Mittel der Bürger handele. Für die Europaabgeordnete seien zum Beispiel die Fragen wichtig, wie hoch die Nachteile für die Goldene Aue und wie groß der Nutzen für die Region sei? "Wie oft haben wir in den vergangenen zehn Jahren gehört, wie es jetzt die Mitglieder des Planungsverbandes ins Spiel bringen, dass die Wirtschaftsentwicklung im Landkreis durch das künftige Industriegebiet ein kräftiger Schub verliehen wird? Wo sind die Garantien für eine solche Ansiedlung? Gibt es im Landkreis nicht genug leere Flächen zur Ansiedlung von Industrie?", so Keßler.
Die Abgeordnete begrüßt deshalb die geplante Gesprächsrunde zwischen dem Planungsverband und der Bürgerinitiative wünscht den Bürgern der Goldenen Aue bei der Ausübung ihres Mitspracherechts viel Sachverstand und eine sachliche Argumentation.
Autor: nnz

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