Gebühren und "gläserne Planung"
Freitag, 19. April 2002, 12:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Gestern tagte der Umweltausschuß des Landkreises Nordhausen. Behandelt wurde unter anderem eine neue Kalkulierung der Abfallgebühren. Mehr dazu in Ihrer nnz.
Die Ausschussmitglieder bestätigten den Entwurf der Verwaltung. Dem Kreistag soll auf seiner Sitzung in der kommenden Woche vorgeschlagen werden, die Gebühren für die Bürger im Landkreis bis zum Jahr 2005 stabil zu halten, fasste Ausschussvorsitzender Maik Schröter (CDU) für die nnz zusammen. Möglich könnte dies durch eine Entnahme aus einer speziell gebildeten Rücklage werden.
Behandelt wurde auch eine beabsichtigte Gebührensenkung für die Entsorgung von Bauschutt. Mit dieser Senkung soll die Attraktivität der Deponie in Nentzelsrode weiter erhöht werden. In den zurückliegenden Monaten sei es zum einen nicht geplanten Rückgang bei der Anlieferung von Bauschutt gekommen. Dieser wird zu einem Teil für den Eigenbedarf der Deponie benötigt, um Flächen entsprechend abzudecken. Mit der Gebührensenkung sollen Unternehmen aus Nachbarlandkreisen zum Anliefern von Bauschutt überredet werden. Die Senkung solle nach Ansicht von Schröter jedoch nur so lange Bestand haben, bis der Eigenbedarf der Deponie abgesichert sei.
Weiterhin regte Maik Schröter an, ein Bürgerforum Flächennutzung ins Leben zu rufen. Sinn dieser gläsernen Planung sollte es sein, Spannungen bei künftigen Planungen durch rechtzeitige Informationen aller Beteiligten abzubauen. Damit könne sich eine solche Verfahrensweise durchaus als Teil der Wirtschaftsförderung verstehen. Letztlich müsse es möglich sein, so Maik Schröter abschließend, dass in diesem Bereich auch Umweltschutz und Wirtschaftsförderung miteinander- statt gegeneinander arbeiten. Übrigens: Der Schröter-Vorschlag wird von den Mitgliedern des Umweltausschusses einstimmig unterstützt.
Autor: nnzDie Ausschussmitglieder bestätigten den Entwurf der Verwaltung. Dem Kreistag soll auf seiner Sitzung in der kommenden Woche vorgeschlagen werden, die Gebühren für die Bürger im Landkreis bis zum Jahr 2005 stabil zu halten, fasste Ausschussvorsitzender Maik Schröter (CDU) für die nnz zusammen. Möglich könnte dies durch eine Entnahme aus einer speziell gebildeten Rücklage werden.
Behandelt wurde auch eine beabsichtigte Gebührensenkung für die Entsorgung von Bauschutt. Mit dieser Senkung soll die Attraktivität der Deponie in Nentzelsrode weiter erhöht werden. In den zurückliegenden Monaten sei es zum einen nicht geplanten Rückgang bei der Anlieferung von Bauschutt gekommen. Dieser wird zu einem Teil für den Eigenbedarf der Deponie benötigt, um Flächen entsprechend abzudecken. Mit der Gebührensenkung sollen Unternehmen aus Nachbarlandkreisen zum Anliefern von Bauschutt überredet werden. Die Senkung solle nach Ansicht von Schröter jedoch nur so lange Bestand haben, bis der Eigenbedarf der Deponie abgesichert sei.
Weiterhin regte Maik Schröter an, ein Bürgerforum Flächennutzung ins Leben zu rufen. Sinn dieser gläsernen Planung sollte es sein, Spannungen bei künftigen Planungen durch rechtzeitige Informationen aller Beteiligten abzubauen. Damit könne sich eine solche Verfahrensweise durchaus als Teil der Wirtschaftsförderung verstehen. Letztlich müsse es möglich sein, so Maik Schröter abschließend, dass in diesem Bereich auch Umweltschutz und Wirtschaftsförderung miteinander- statt gegeneinander arbeiten. Übrigens: Der Schröter-Vorschlag wird von den Mitgliedern des Umweltausschusses einstimmig unterstützt.
