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Probleme im Vorfeld

Freitag, 25. Januar 2008, 10:10 Uhr
Der Bau einer Unterführung in der Freiherr-vom-Stein-Straße ist eines der großen Investitionsvorhaben der Kommune in diesem Jahr in Nordhausen. Im Frühjahr soll mit dem Bau begonnen werden, „zwischendurch“ gab es Probleme...


Wichtigster Baustein einer solchen Investition ist das „liebe“ Geld. Da müssen vor allem Zusagen der Partner vorliegen. Drei sollen es in diesem Fall sein, die Verwalter im Nordhäuser Rathaus sprechen von einer Drittelfinanzierung. Ein Drittel ist die Deutsche Bahn und genau in diesem mitunter für Fachleute und Laien undurchsichtigen Großkonzern hatten einige Entscheidungen so zusagen Verspätung.

Das bestätigte indirekt auch eine Anfrage der nnz in der regionalen DB-Kommunikationszentrale in Leipzig. Nach mehr als drei Wochen antwortete ein regionales Sprachrohr, exakt der stellvertretende Sprecher Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen, Jörg Bönisch, daß er dazu nichts sagen könne. Das sei Sache der Kommune.

Also Anruf bei der zuständigen Dezernentin im Nordhäuser Rathaus. Inge Klaan (CDU) gab zu, daß es Differenzen zwischen dem Bund und der DB gegeben habe. Die allerdings seien geklärt. Gestern teilte Klaan mit, daß alle Papiere unterschrieben seien. Das Signal steht also auf Grün.

Die Eröffnung der Angebote (Submission) ist im Rathaus bereits Geschichte, aktuell laufe deren Prüfung und Wertung, so Hubert Liesegang, der Leiter der Vergabestelle. Der eigentliche Auftrag soll dann durch den Stadtrat am 20. Februar erteilt werden. Wenn es keine Ein- oder Widersprüche gibt, dann soll Anfang März mit dem Bauvorhaben begonnen werden. Rund zehn Millionen Euro wird diese Investition kosten, ein Drittel davon wird die Deutsche Bahn hinblättern müssen.
Autor: nnz

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