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Bildungsempfang

Donnerstag, 24. Januar 2008, 20:40 Uhr
Ob es der wenige Platz im Rathaus war oder die zehn Jahre Fachhochschule, die bereits im vergangenen Jahr gefeiert worden? Die Antwort auf diese Frage soll offen bleiben. Jedenfalls feierten die Stadtverwaltung und die Fachhochschule heute gemeinsam das Neue Jahr...


Viele Ehrengäste, darunter ehemaliger Rektor und jetzt Staatsekretär, zwei Landräte und der Präsident der Erfurter Universität waren der Einladung von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) sowie FH-Rektor Prof. Jörg Wagner in das Audimax der Hochschule am Weinberg gefolgt.

Rinke (Foto: nnz) Rinke (Foto: nnz) Schwerpunkt der Rede von Barbara Rinke war, wie kann es an dieser Stätte kaum anders sein, die Bildung, in der Vergangenheit, in Gegenwart und ein wenig auch in der Zukunft. „Fachhochschule und Stadtverwaltung richten in diesem Jahr den Neujahrsempfang gemeinsam aus. Dafür gibt es viele gute Gründe: Platzmangel im Rathaus, das kürzlich begangene 10jährigen Jubiläum der Fachhochschule, aber es gibt noch einen ganz außerordentlichen Grund, der nach einer besonderen Würdigung verlangt. Die Fachhochschule Nordhausen wurde als eine von bundesweit fünf Hochschulen und einzige aus Thüringen vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Rahmen der Exzellenzinitiative ausgezeichnet. Das ist ein Riesenerfolg“, so Rinke.

Zitiert wurden mehrfach Wilhelm von Humboldt, Theodor Fontane, ein Bundespräsident und sogar der BDI. Die Oberbürgermeisterin würdigte die Anstrengungen von Verwaltung und Stadtrat beim Schuldenabbau, verwies auf künftige Investitionen für Kindergärten und Schulen und verkündete die Schaffung der Stelle eines Schulkoordinators im Rathaus. Das alles seien Investitionen in die gemeinsame Zukunft – doch: „Den schwerwiegendsten Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Stadt haben im vergangenen Jahr jedoch die Nordhäuserinnen geleistet: Sie haben 325 Kinder zur Welt gebracht.“

Weitere Themen der Neujahrsansprache waren die weitere wirtschaftliche Entwicklung („So hoffe ich, auch im Jahr 2008 den Spatenstich für einen produzierenden Industriebetrieb machen zu können.“), die baulichen Veränderungen in der Innenstadt („Nach der notwendigen Vorplanung kann nun auch in diesem Jahr mit dem Bau des Einkaufszentrums am Pferdemarkt begonnen werden. Damit kann Nordhausen seine überregionale Bedeutung als Handelszentrum weiter stärken.“) und die wachsende Attraktivität der Kreisstadt, was die jüngsten Eingemeindungen belegen würden.

Wagner (Foto: nnz) Wagner (Foto: nnz) Nach Oberbürgermeisterin Rinke ergriff FH-Rektor Prof. Dr. Jörg Wagner das Wort. Er würdigte einerseits die kontinuierliche Entwicklung der Fachhochschule sowie die weitere erfolgreiche Etablierung zukunftsweisender Studiengänge, andererseits die immer zunehmendere Verbundenheit der Bildungseinrichtung in der Region.

Mehr noch, mit Beginn des nächsten Semesters werde der Studiengang „Innovations- und Change-Management“ neu ins Programm genommen. Auch das Baugeschehen auf dem Campus werde sich fortsetzen. Ein neues Hörsaal- und Laborgebäude soll im Bereich zur Halleschen Straße entstehen, auch sei der Neubau einer Bibliothek geplant.

Voller Stolz präsentierte Wagner die Ergebnisse einer Befragung unter den Erstsemestlern, warum sie sich für ein Studium in Nordhausen entschieden haben. Internetrecherche, Empfehlung und dann folgte gleich „der gute Ruf“ als Motiv für ein Studium am Weinberg.

Auch deshalb appellierte Wagner an die Gäste des Empfangs, uneingeschränkt für die Hochschule zu werben.
Autor: nnz

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