nnz-Service: €uro-Überweisung kommt
Mittwoch, 23. Januar 2008, 10:57 Uhr
Am 28. Januar 2008 wird europaweit das SEPA-Ausweisungsverfahren eingeführt. SEPA steht für Single Euro Payments Area und hat die Schaffung eines einheitlichen Zahlungsverkehrsraums zum Ziel. Was das für Kunden der Kreditinstitute bedeutet? Hier gibt es die Antwort.
Den Kunden eröffnet SEPA neue Möglichkeiten, einfach, effizient und komfortabel zu bezahlen, egal ob es sich um eine Zahlung im Inland oder in das europäische Ausland handelt. Die Umsetzung von SEPA ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem gemeinsamen Finanzbinnenmarkt.
Insgesamt nehmen neben Deutschland weitere 26 EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Lichtenstein, Norwegen und die Schweiz an SEPA teil. Die neue europäische Überweisung wurde im European Payments Council (EPC), einem Zusammenschluss europäischer Banken, entwickelt. EPC hat die organisatorischen Voraussetzungen zur Einführung von SEPA geschaffen, d.h. Vereinheitlichung der gesetzlichen Vorschriften, der Datenformate, der Laufzeiten und der Produkte.
Um Überweisungen in SEPA ausführen zu können, hat der Zentrale Kreditausschuss einen neuen Überweisungsvordruck, die €uro-Überweisung, entwickelt. Anders als die EU-Standardüberweisung kennt das SEPA-Überweisungsverfahren keine Betragsgrenze. Bei der SEPA-Überweisung werden statt einer nationalen Kontonummer und Bankleitzahl die internationale Kontonummer IBAN und der so genannte Bank Identifier Code (BIC) verwendet.
Auch im Kartenbereich wird es zu Vereinfachungen kommen. Ziel ist es, dass die eigene Bankkarte an möglichst vielen Geldautomaten und Händlerkassen in den 31 SEPA-Ländern eingesetzt werden kann. Damit wird europaweites Einkaufen, Reisen und der Zugriff auf das heimische Bankkonto für den Kunden noch leichter. Voraussetzung hierfür ist die Anpassung der entsprechenden technischen Infrastruktur, für die die neu gegründete European Alliance for Payment Schemes (EAPS) zuständig ist. Sie setzt die Vernetzung der europäischen Kartensysteme um.
Die Einführung des SEPA-Überweisungs-verfahrens ist die erste Stufe auf dem Weg zum gemeinsamen Zahlungsverkehrs-raum. Die Etablierung eines einheitlichen europaweiten Standards ermöglicht in Zukunft einen schnelleren grenzüberschreitenden Abwicklungsprozess und einen geringeren administrativen Aufwand für Unternehmen, die viele Zahlungen sowohl national als auch grenzüberschreitend innerhalb Europas tätigen. Spätestens Ende 2009 wird außerdem das europäische Lastschriftverfahren möglich sein.
Alles in allem ist die Einführung von SEPA ein wichtiges Ereignis im europäischen Finanzbinnenmarkt.
Autor: nnzDen Kunden eröffnet SEPA neue Möglichkeiten, einfach, effizient und komfortabel zu bezahlen, egal ob es sich um eine Zahlung im Inland oder in das europäische Ausland handelt. Die Umsetzung von SEPA ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem gemeinsamen Finanzbinnenmarkt.
Insgesamt nehmen neben Deutschland weitere 26 EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Lichtenstein, Norwegen und die Schweiz an SEPA teil. Die neue europäische Überweisung wurde im European Payments Council (EPC), einem Zusammenschluss europäischer Banken, entwickelt. EPC hat die organisatorischen Voraussetzungen zur Einführung von SEPA geschaffen, d.h. Vereinheitlichung der gesetzlichen Vorschriften, der Datenformate, der Laufzeiten und der Produkte.
Um Überweisungen in SEPA ausführen zu können, hat der Zentrale Kreditausschuss einen neuen Überweisungsvordruck, die €uro-Überweisung, entwickelt. Anders als die EU-Standardüberweisung kennt das SEPA-Überweisungsverfahren keine Betragsgrenze. Bei der SEPA-Überweisung werden statt einer nationalen Kontonummer und Bankleitzahl die internationale Kontonummer IBAN und der so genannte Bank Identifier Code (BIC) verwendet.
Auch im Kartenbereich wird es zu Vereinfachungen kommen. Ziel ist es, dass die eigene Bankkarte an möglichst vielen Geldautomaten und Händlerkassen in den 31 SEPA-Ländern eingesetzt werden kann. Damit wird europaweites Einkaufen, Reisen und der Zugriff auf das heimische Bankkonto für den Kunden noch leichter. Voraussetzung hierfür ist die Anpassung der entsprechenden technischen Infrastruktur, für die die neu gegründete European Alliance for Payment Schemes (EAPS) zuständig ist. Sie setzt die Vernetzung der europäischen Kartensysteme um.
Die Einführung des SEPA-Überweisungs-verfahrens ist die erste Stufe auf dem Weg zum gemeinsamen Zahlungsverkehrs-raum. Die Etablierung eines einheitlichen europaweiten Standards ermöglicht in Zukunft einen schnelleren grenzüberschreitenden Abwicklungsprozess und einen geringeren administrativen Aufwand für Unternehmen, die viele Zahlungen sowohl national als auch grenzüberschreitend innerhalb Europas tätigen. Spätestens Ende 2009 wird außerdem das europäische Lastschriftverfahren möglich sein.
Alles in allem ist die Einführung von SEPA ein wichtiges Ereignis im europäischen Finanzbinnenmarkt.
