Fliegende Kugel
Samstag, 19. Januar 2008, 10:06 Uhr
Man nehme eine stählerne Kugel in die Hand und haue das Teil in eine Richtung. Mitunter wird dabei geschrieen. Bei diesem Schauspiel hatten gestern 1.600 Zuschauer in der Nordhäuser Wiedigsburghalle so ihren Spaß. Die nnz auch...
Zum achten Mal hatte die HSG Nordhausen und mit ihr zusammen zahlreiche Sponsoren zum nunmehr schon achten Kugelstoß-Indoor eingeladen. Und: sie und die Zuschauer bereuten ihr Kommen nicht. Was sie nicht bemerkten war die Tatsache, dass am zentralen Halleneingang ein relativ ruhiger Werner Hütcher mit verschränkten Händen stand. Gegenüber der nnz hatte er verraten: Wenn ich in diesen Stunden aufgeregt hin- und her rennen muss, dann ist irgendetwas schief gelaufen.
Schief gelaufen ist gestern eigentlich nur für Nadine Kleinert einiges. Die war von den wahren und von den selbsternannten Fachleuten auf Platz 1 des Frauenwettkampfes gesetzt worden. Kleinert und Fachleute hatten allerdings nicht die Rechnung mit der jungen Schwedin Helena Engmann gemacht. Die haute die Kugel auf 18,13 Meter, ein Zentimeter weiter als Nadine Kleinert. Die Ergebnisse der Frauen finden Sie hier.
Eine einseitige Angelegenheit war der Kampf der männlichen Giganten. Dort faszinierte Christian Cantwell (USA) die Massen. Gleich mit seinem ersten Stoß sorgte der Mann für klare Verhältnisse – 21,35 Meter, das war Meeting-Rekord. Drei mal noch wuchtete er die Kugel über die Marke von 21 Meter. Wie der Männerwettkampf ausging, das erfahren Sie hier.
Was bleibt noch anzumerken? Es ein Wettkampf mit einem Umfeld, dem nicht zu attestieren war, dass er eigentlich in der Thüringer Provinz Zuhause ist. Nicht umsonst wird das Indoor in Nordhausen als weltbester Wettkampf vor dem Meeting in Boston gehandelt. Dafür sorgen Sponsoren wie Schachtbau Nordhausen, die Kreissparkasse und allen voran die Energieversorgung Nordhausen. Und dafür sorgen auch die Frauen und Männer rund um Indoor-Direktor Werner Hütcher. Ihnen gilt ein großer Dank, viele opferten und opfern eine Unmenge an Freizeit und sie werden belohnt mit dem Beifall der Zuschauer.
Trotz einer meisterlichen Leistung des Moderatorenduos, muss hier Kritik geübt werden. Meine Herren Moderatoren, wenn das Schalmeienorchester Artern seinen Auftritt hat und die 1600 Zuschauer dessen Darbietungen mit viel Beifall quittieren, dann verbieten sich Bemerkungen mitten im Musizieren wie: So, jetzt ist es aber gut oder Sucht Euch mal ne Abkürung beim Ausmarschieren. Hier sollte der Hauptsponsor ein ernstes Wort sprechen.
Wird Hans-Peter Dörflinger auch machen, bestätigte er der nnz. Was er auch bestätigte: Wir werden im nächsten Jahr weitermachen, obwohl es sicher nicht einfacher wird. Wer jedoch diese fantastische Atmosphäre selbst miterlebt, der kann einem finanziellen Engagement nicht verschließen.
Autor: nnzZum achten Mal hatte die HSG Nordhausen und mit ihr zusammen zahlreiche Sponsoren zum nunmehr schon achten Kugelstoß-Indoor eingeladen. Und: sie und die Zuschauer bereuten ihr Kommen nicht. Was sie nicht bemerkten war die Tatsache, dass am zentralen Halleneingang ein relativ ruhiger Werner Hütcher mit verschränkten Händen stand. Gegenüber der nnz hatte er verraten: Wenn ich in diesen Stunden aufgeregt hin- und her rennen muss, dann ist irgendetwas schief gelaufen.
Schief gelaufen ist gestern eigentlich nur für Nadine Kleinert einiges. Die war von den wahren und von den selbsternannten Fachleuten auf Platz 1 des Frauenwettkampfes gesetzt worden. Kleinert und Fachleute hatten allerdings nicht die Rechnung mit der jungen Schwedin Helena Engmann gemacht. Die haute die Kugel auf 18,13 Meter, ein Zentimeter weiter als Nadine Kleinert. Die Ergebnisse der Frauen finden Sie hier.
Eine einseitige Angelegenheit war der Kampf der männlichen Giganten. Dort faszinierte Christian Cantwell (USA) die Massen. Gleich mit seinem ersten Stoß sorgte der Mann für klare Verhältnisse – 21,35 Meter, das war Meeting-Rekord. Drei mal noch wuchtete er die Kugel über die Marke von 21 Meter. Wie der Männerwettkampf ausging, das erfahren Sie hier.
Was bleibt noch anzumerken? Es ein Wettkampf mit einem Umfeld, dem nicht zu attestieren war, dass er eigentlich in der Thüringer Provinz Zuhause ist. Nicht umsonst wird das Indoor in Nordhausen als weltbester Wettkampf vor dem Meeting in Boston gehandelt. Dafür sorgen Sponsoren wie Schachtbau Nordhausen, die Kreissparkasse und allen voran die Energieversorgung Nordhausen. Und dafür sorgen auch die Frauen und Männer rund um Indoor-Direktor Werner Hütcher. Ihnen gilt ein großer Dank, viele opferten und opfern eine Unmenge an Freizeit und sie werden belohnt mit dem Beifall der Zuschauer.
Trotz einer meisterlichen Leistung des Moderatorenduos, muss hier Kritik geübt werden. Meine Herren Moderatoren, wenn das Schalmeienorchester Artern seinen Auftritt hat und die 1600 Zuschauer dessen Darbietungen mit viel Beifall quittieren, dann verbieten sich Bemerkungen mitten im Musizieren wie: So, jetzt ist es aber gut oder Sucht Euch mal ne Abkürung beim Ausmarschieren. Hier sollte der Hauptsponsor ein ernstes Wort sprechen.
Wird Hans-Peter Dörflinger auch machen, bestätigte er der nnz. Was er auch bestätigte: Wir werden im nächsten Jahr weitermachen, obwohl es sicher nicht einfacher wird. Wer jedoch diese fantastische Atmosphäre selbst miterlebt, der kann einem finanziellen Engagement nicht verschließen.























