Meister der Bluesharp in Nordhausen
Dienstag, 16. April 2002, 13:56 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Rahmen des Französischen Frühlings in der Rolandstadt gastiert auf Einladung des Nordhäuser Jazzclubs ein Weltstar im Thomas-Mann-Club. Wer am 25. Aprilzu sehen und vor allem zu hören ist, in der nnz können Sie es lesen und sehen.
Am Donnerstag, dem 25. April um 20 Uhr bläst Jean Jacques Milteau die Bluesharp, wie man es wahrlich nicht alle Tage hört. Der Altmeister spielt seit mehr als dreißig Jahren das handliche Instrument und hat mit allen bedeutenden afroamerikanischen Harpspielern musiziert und sich von ihnen inspirieren lassen. Inzwischen haben Milteaus Schüler schon eigene Schulen gegründet, in denen sie ihr erworbenes Wissen an die nächste Generation weitergeben.
Milteau ist ein weltweit gefragter Star, der unzählige Filmmusiken komponierte, nahezu alle französischen Chansoniers begleitete und mit eigenen Bandprojekten seine Fertigkeiten immer weiter entwickelte. Inzwischen ist es auch kein reiner Blues mehr, den er auf seiner Hohner-Blues-Harp bläst, sondern Elemente und Phrasen der unterschiedlichsten Musikstile mischen sich in seine Performance. In Nordhausen wird er nur von einem Gitarristen begleitet und will die ganze Bandbreite des Harmonikaspiels vor den Zuhörern ausbreiten.
Ein Konzerthighlight der Extraklasse dargeboten von einem echten internationalen Star, der seinen Ruhm nicht über werbeträchtige Skandale sondern über exzellentes Können erwarb, erwartet das Nordhäuser Publikum.
Autor: nnz
Am Donnerstag, dem 25. April um 20 Uhr bläst Jean Jacques Milteau die Bluesharp, wie man es wahrlich nicht alle Tage hört. Der Altmeister spielt seit mehr als dreißig Jahren das handliche Instrument und hat mit allen bedeutenden afroamerikanischen Harpspielern musiziert und sich von ihnen inspirieren lassen. Inzwischen haben Milteaus Schüler schon eigene Schulen gegründet, in denen sie ihr erworbenes Wissen an die nächste Generation weitergeben. Milteau ist ein weltweit gefragter Star, der unzählige Filmmusiken komponierte, nahezu alle französischen Chansoniers begleitete und mit eigenen Bandprojekten seine Fertigkeiten immer weiter entwickelte. Inzwischen ist es auch kein reiner Blues mehr, den er auf seiner Hohner-Blues-Harp bläst, sondern Elemente und Phrasen der unterschiedlichsten Musikstile mischen sich in seine Performance. In Nordhausen wird er nur von einem Gitarristen begleitet und will die ganze Bandbreite des Harmonikaspiels vor den Zuhörern ausbreiten.
Ein Konzerthighlight der Extraklasse dargeboten von einem echten internationalen Star, der seinen Ruhm nicht über werbeträchtige Skandale sondern über exzellentes Können erwarb, erwartet das Nordhäuser Publikum.
