Erster Warnstreik in Nordhausen
Dienstag, 16. April 2002, 08:20 Uhr
Nordhausen (nnz). Die IG Metall hat ihre Warnstreiks in Nordthüringen fortgesetzt. Wo heute in Nordhausen gestreikt wurde, das lesen Sie in Ihrer nnz.
85 Mitarbeiter hatten sich ab 6.15 Uhr vor dem Werktor der Nobas Baumaschinen GmbH in Nordhausen versammelt. Sie schlossen sich damit einem Aufruf der IG Metall an. Mit der Aktion in Nordhausen sollte den Forderungen der Gewerkschaft in der aktuellen Tarifrunde Nachdruck verliehen werden. Aus Sicht der IG Metall könne der jetzige Stand der Verhandlungen nicht befriedigen, sagte die 1. Bevollmächtigte der IG Metall für Nordthüringen, Astrid Schwarz-Zaplinski. Nach der Magna GmbH in Heiligenstadt war die heutige Aktion in Nordhausen die zweite während der laufenden Tarifrunde in Nordthüringen.
In der Nobas sind derzeit 180 Mitarbeiter, darunter 18 Azubis beschäftigt. Nach Angaben des Betriebsratsvorsitzenden sei die wirtschaftliche Lage des Unternehmens momentan recht angespannt. Als Grund nannte Eberhard Klaus der nnz eine neue strategische Ausrichtung bei einem wichtigen Partner des Unternehmens. Die Folge davon sind Kurzarbeit in einigen Bereichen sowie die Absenkung der Arbeitszeit von 38 auf 33 Arbeitsstunden in der Woche. Nach Ansicht des Arbeitnehmervertreters sei die Geschäftsführung jedoch bemüht, die entstandenen Auftragslöcher zu stopfen. So werden zum Beispiel Bagger aufgearbeitet.
Autor: nnz
85 Mitarbeiter hatten sich ab 6.15 Uhr vor dem Werktor der Nobas Baumaschinen GmbH in Nordhausen versammelt. Sie schlossen sich damit einem Aufruf der IG Metall an. Mit der Aktion in Nordhausen sollte den Forderungen der Gewerkschaft in der aktuellen Tarifrunde Nachdruck verliehen werden. Aus Sicht der IG Metall könne der jetzige Stand der Verhandlungen nicht befriedigen, sagte die 1. Bevollmächtigte der IG Metall für Nordthüringen, Astrid Schwarz-Zaplinski. Nach der Magna GmbH in Heiligenstadt war die heutige Aktion in Nordhausen die zweite während der laufenden Tarifrunde in Nordthüringen.In der Nobas sind derzeit 180 Mitarbeiter, darunter 18 Azubis beschäftigt. Nach Angaben des Betriebsratsvorsitzenden sei die wirtschaftliche Lage des Unternehmens momentan recht angespannt. Als Grund nannte Eberhard Klaus der nnz eine neue strategische Ausrichtung bei einem wichtigen Partner des Unternehmens. Die Folge davon sind Kurzarbeit in einigen Bereichen sowie die Absenkung der Arbeitszeit von 38 auf 33 Arbeitsstunden in der Woche. Nach Ansicht des Arbeitnehmervertreters sei die Geschäftsführung jedoch bemüht, die entstandenen Auftragslöcher zu stopfen. So werden zum Beispiel Bagger aufgearbeitet.
